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Feuer auf Dielung im Haus entfacht

Pechüle Feuer auf Dielung im Haus entfacht

Das hätte schief gehen können: Statt in einem Ofen hat die 76 Jahre alte Bewohnerin eines Bauernhauses in Pechüle am Mittwoch Feuer auf dem Holz-Fußboden entzündet. Bevor größerer Schaden entstehen kann, greift eine Nachbarin ein. Sie löscht die Flammen mit einem Eimer Wasser noch vor dem Eintreffen der zahlreich alarmierten Feuerwehren.

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Die Feuerwehr Bardenitz und weitere Kräfte rückten am Mittwochmittag zu einem Brand nach Pechüle aus.

Quelle: Thomas Wachs

Pechüle. Zu einem vermeintlich großen Gebäudebrand werden Feuerwehren aus dem Raum Treuenbrietzen sowie aus Niemegk am Mittwoch zur Mittagszeit nach Pechüle gerufen. In der Dorfstraße 11 hatte die 76-Jahre alte Bewohnerin in ihrem älteren Bauernhaus auf einer Fläche von 60 mal 60 Zentimetern ein Feuer auf dem Holzfußboden entzündet. Der Grund ist unklar.

Nachbarin löscht mit Wassereimer

„Als der erste Wagen von uns eintraf, hatte eine Nachbarin aber schon geistesgegenwärtig das Feuer auf der Dielung mit einem Eimer Wasser gelöscht“, sagt Einsatzleiter Olaf Fetz. „Alle weiteren Kräfte konnten daraufhin sofort noch in der Anfahrt wieder abdrehen“, erklärt der Treuenbrietzener Stadtbrandmeister gegenüber der MAZ. Die nach ersten Einschätzungen unversehrte Bewohnerin des Hauses wird durch Rettungskräfte dennoch vorsorglich zur Kontrolle ins Krankenhaus Luckenwalde gebracht.

Glutnester mit Wärmebildkamera gesucht

Feuerwehrleute nehmen unterdessen die an der Brandstelle beschädigte Dielung auf und untersuchen die mit Lehm gefüllte Decke darunter auf mögliche Glutnester. Dabei kommt eine Wärmebildkamera zum Einsatz.

Von der zentralen Rettungsleitstelle in Brandenburg an der Havel sind gemäß der Ausrückeordnung für Hausbrände zunächst diverse Feuerwehren aus Treuenbrietzen, Bardenitz, Frohnsdorf, Marzahna und Niebel sowie Kooperationspartner aus Niemegk alarmiert worden. „Vor Ort benötigt wurden letztlich aber nur noch einige Kräfte aus Bardenitz und Treuenbrietzen“, erklärt Olaf Fetz. Beendet ist der Einsatz nach circa eineinhalb Stunden. Kriminalisten der Polizei ermitteln zum Verdacht der Brandstiftung.

Von Thomas Wachs

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