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Potsdam-Mittelmark Feuerwehr-Damen kämpfen um den Titel
Lokales Potsdam-Mittelmark Feuerwehr-Damen kämpfen um den Titel
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17:50 27.07.2016
Daumen hoch: Die Damen aus Brück und Schwanebeck sind startklar für die Deutsche Meisterschaft. Quelle: René Gaffron
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Schwanebeck

Im Hohen Fläming – und darüber hinaus – sind die jungen Frauen längst auf Sieg abonniert. Dass sie nun bei den Deutschen Meisterschaften im Feuerwehrsport ebenfalls erfolgreich abschneiden, hofft nicht zuletzt Karl-Heinz Schröter (SPD). Der Innenminister des Landes Brandenburg hat die Teilnehmer am Mittwochvormittag offiziell verabschiedet, ehe sich ein roter Konvoi von Potsdam nach Rostock in Bewegung setzte. Dort werden die nur alle vier Jahre veranstalteten Titelkämpfe ausgetragen. Mit dabei ist ein schick eingekleidetes Quintett aus Schwanebeck und Brück-Gömnigk, das am Morgen noch die besten Wünsche von Bad Belzigs Stadtwehrführer Olaf Beelitz mit auf die Reise bekam.

„Dabei zu sein, ist schon eine sehr große Ehre“, sagt Luise Pape. Die 27-Jährige und die gleichaltrige Julia Bohnet sind quasi die Erfahrenen in dem Team. Sie meinen allerdings, die eigenen Siegchancen nicht so recht bewerten zu können. Zumal noch nicht endgültig geklärt ist, wer für welchen Wettbewerb und für welche der drei Mannschaften nominiert wird. Und wie stark die Konkurrenz einzuschätzen ist.

Seit zwei Jahren gehören die fünf Damen jedenfalls zum Kader, der bislang hauptsächlich von Kameradinnen aus der Lausitz gebildet worden ist. „Doch durch die ansprechenden Leistungen beim Brandenburg-Cup sind die Betreuer dort auf unsere Schützlinge aufmerksam geworden“, berichtet der Schwanebecker Ortsvorsteher Walter Rettig nicht ohne Stolz. Denn der Elektromeister ist nicht nur in die Austragung der vier Wettbewerbsläufe in Teupitz-Neuendorf, Gehren, Neschholz und seinem Heimatdorf involviert.

Obendrein gehören neben dem 18-jährigen Nesthäkchen Caroline Hoffmann aus Brück-Gömnigk zwei Enkeltöchter mit zur Auswahl: Michelle und Franziska Wüstenhagen. Nicht zuletzt wegen der 19-jährigen Zwillinge gibt es auf dem Hof am Schwanebecker Bach eigens eine Übungsmöglichkeit zum Hakenleitersteigen. Neben der 100-Meter-Hindernisbahn ist das die zweite Einzeldisziplin, in der sich die Floriansjüngerinnen beweisen können. Als Mannschaft werden sie bei der 4x100-Staffel, der Gruppenstafette und dem Löschangriff gefordert sein. Damit es buchstäblich Hand in Hand läuft, haben die fünf schon manches Wochenende geopfert und im Leistungsstützpunkt Cottbus trainiert.

An die Ostsee werden sie nicht nur von einigen Schlachtenbummlern begleitet. Die hierzulande ebenfalls gut bekannte Löschgruppe aus Stücken stellt einen Großteil der märkischen Männermannschaft bei dem Wettbewerb.

Von René Gaffron

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