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Potsdam-Mittelmark Feuerwehr: Daniel Habedank folgt auf Frank Schmoll
Lokales Potsdam-Mittelmark Feuerwehr: Daniel Habedank folgt auf Frank Schmoll
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00:20 06.01.2018
Frank Schmoll (rechts) hat nach 20 Jahren sein Amt als Vize-Stadtwehrführer von Bad Belzig niedergelegt. Daniel Habedank aus Dippmannsdorf ist sein Nachfolger. Quelle: Christiane Sommer
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Bad Belzig

Der Neschholzer Frank Schmoll hat nach 20 Jahren in der Funktion des stellvertretenden Stadtwehrführers von Bad Belzig sein Amt niedergelegt. Als Nachfolger ist mit Beginn des neuen Jahres Daniel Habedank aus Dippmannsdorf berufen. „Es gibt junge Führungskräfte mit viel Erfahrung, die sich in der Funktion beweisen können“, so Schmoll über die Gründe für seinen Rückzug.

Den hatte der 53-Jährige eigentlich schon vor zwei Jahren geplant. Doch weil er das Ehrenamt in sicheren Händen wissen wollte, ließ sich der Neschholzer im Jahre 2015 noch einmal verpflichten. „Daniel Habedank sollte damals bereits übernehmen. Aber da waren die Dippmannsdorfer noch nicht soweit“, berichtet er. Nachdem der Generationenwechsel in der Dippmannsdorfer Wehr nun als gesichert gilt, wertete Schmoll den Zeitpunkt für einen Abschied aus dem Amt als gekommen.

Habedank noch zwei Jahre in Doppelfunktion

Der 41-jährige Habedank, der bereits seit zwölf Jahren an der Spitze der Dippmannsdorfer Ortsfeuerwehr steht, ergänzt: „Ich weiß unsere Wehr jetzt in sicheren Händen und wollte, dass sie gut übernommen wird.“ Obgleich mit Philipp Rettig der Ortswehrführer in spe bereits gefunden ist und letzterer auch über alle für das Amt vorzuweisenden Weiterbildungen verfügt, bleibt Habedank noch zwei Jahre Wehrführer in seinem Heimatdorf. Bis dahin ist er quasi in einer Doppelfunktion unterwegs. Solange will ihm Rettigs Vater Klaus als stellvertretender Ortswehrführer den Rücken stärken.

Dass der Spagat gelingt, steht für Habedank und Schmoll außer Zweifel. „Unser Familienleben hat sich auf die Feuerwehr eingespielt. Ich bin da sehr zuversichtlich“, so Habedank – verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Das Minus an Freizeit dürfte da wohl eher zu Lasten von Habedanks zweitem Hobby, der Taubenzucht, gehen.

Dippmannsdorf als wichtigste Stütze für Belziger Wehr

Die Dippmannsdorfer Ortsfeuerwehr wertet Frank Schmoll wiederum als sicherste Stütze der Bad Belziger Feuerwehr – unter anderem, weil im Dorf eine verhältnismäßig hohe Tagesbereitschaft gesichert ist. Er lobt das Engagement der 30 aktiven Feuerwehrleute in höchsten Tönen. „Bei uns wird der Ältere genau so geschätzt wie der Jüngere. Das fühlen und wissen die Kameraden, das hat uns stark gemacht“, sagt Habedank, der als Technikverantwortlicher im ZF-Getriebewerk Brandenburg arbeitet.

„In seiner Funktion als Ortswehrführer der Ortsfeuerwehr Dippmannsdorf leistet Daniel Habedank eine hervorragende Arbeit. Bei der Bewältigung der Führungsaufgaben hat er die Stadtwehrführung bereits in der Vergangenheit unterstützt und teilweise Führungsaufgaben übernommen“, heißt es wiederum von Seiten der Stadtverwaltung.

Ehrenbeamte für sechs Jahre

Die Bestellung zum stellvertretenden Stadtwehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Bad Belzig erfolgt aufgrund des Brandenburgischen Brand- und Katastrophenschutzgesetzes.

Die Wehrführer und ihre Stellvertreter werden zu Ehrenbeamten auf Zeit für die Dauer von jeweils sechs Jahren ernannt.

Die Bestellung von Daniel Habedank und die Abberufung von Frank Schmoll erfolgte nach Empfehlung des Kreisbrandmeisters Herbert Baier durch die Stadtverordnetenversammlung.

Die Stellvertreter des Bad Belziger Stadtwehrführers Olaf Belitz heißen ab dem 1. Januar 2018 damit Torsten Gensicke und Daniel Habedank.

Nach bekannt werden von Schmolls Rückzug konnten durch die Führungskräfte der Ortswehren Vorschläge zur Neubesetzung der Stelle eingereicht werden. Obgleich es nach Einschätzung von Schmoll in der Stadt und den 14 Ortsteilen vier Kameraden gibt, die mit ihrer Ausbildung die Befähigung für das Amt besitzen, gab es mit Daniel Habedank nur einen Bewerber.

Als arbeitsintensivste Zeit, in der die größten Herausforderungen während seiner Dienstzeit als stellvertretender Stadtwehrführer zu meistern waren, wertet Frank Schmoll die Jahre 2002/03. Damals hielt die Feuerwehrsoftware Einzug. Rückblickend zieht der 53-Jährige ein positives Fazit seiner Arbeit. So konnten während dieser Zeit mehr als 100 Führungskräfte ausgebildet und mehr als 600 Wissbegierige in das Feuerwehrleben eingeführt werden.

Von Christiane Sommer

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