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Potsdam-Mittelmark Feuerwehr bekommt eine neue Wache
Lokales Potsdam-Mittelmark Feuerwehr bekommt eine neue Wache
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11:26 02.04.2018
Der Turnplatz ist eine Option für den Neubau einer neuen Feuerwache für die Bad Belziger Brandschützer: Genug Platz wäre dort. Quelle: Christiane Sommer
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Bad Belzig

Einstimmig haben die Mitglieder des städtischen Bauausschusses am Montagabend für den Neubau einer Feuerwache in Bad Belzig gestimmt – und sich damit gegen eine Erweiterung des bisherigen Standorts in der Niemöllerstraße ausgesprochen. Wo das neue Domizil errichtet wird, blieb jedoch offen. Die Ausschussmitglieder erbaten sich Bedenkzeit.

Die Kommune ihrerseits favorisiert den knapp 4,2 Millionen Euro teuren Neubau auf dem Turnplatz an der Brandenburger Straße. Planer Dirk Pussert vom Architekturbüro „Pussert und Kosch“ in Dresden, präsentierte am Montag die ersten Pläne zur Umsetzung des Neubaus auf dieser Fläche.

Anwohner sollen zu Gesprächen eingeladen werden

Tobias Paul (CDU) kritisierte in dem Zusammenhang, dass die Kommune noch immer nicht den Austausch mit Anwohnern gesucht habe und mahnte entsprechende Gespräche an. Gleichzeitig bat er, vor einer Entscheidung zur Standortfrage die ebenfalls noch nicht zum Abschluss gebrachten Gespräche zwischen Stadt und Landkreis abzuwarten. Letzterer hat den Ausbau seiner Rettungswache ins Auge gefasst – weshalb ausgelotet werden soll, ob dieser mit dem Neubau der Feuerwache verbunden werden könnte. Jürgen Gottschalk (CDU) kritisierte jedoch: „Der Turnplatz wird von Freizeitsportlern intensiv genutzt. Wenn sich der Landkreis auch noch einklinkt, wäre er komplett weg.“

Bauamtsleiter Christoph Grund kündigte daraufhin an, dass die Anwohner aus dem Friedrich-Ebert-Ring und der Brandenburger Straße die in Nachbarschaft zum Turnplatz leben, in den kommenden zwei Wochen zu Informationsgesprächen in das Rathaus eingeladen werden. Gleichzeitig wurde die Verwaltung durch den Ausschuss beauftragt, abermals nach einer mit dem Platz vergleichbaren Fläche Ausschau zu halten.

Der Standort an der Niemöllerstraße ist schon lange zu klein. Quelle: Thomas Wachs

Grund hatte zuvor eingeräumt, dass der von den Planern entworfene Neubau „auch woanders in der Stadt“ gebaut werden könnte. Gleichzeitig dämpfte er entsprechende Erwartungen und erklärte, dass die Kommune kein vergleichbares Grundstück besitze. Bürgermeister Roland Leisegang (parteilos) wiederum bemerkte: „Eine Alternative gibt es noch, aber auch dort gibt es Anwohner. Es wird ein Verschiebebahnhof. Wir werden in jedem Fall Anwohner belästigen.“

Über besagte Alternative – das Rollberg-Grundstück neben dem Netto an der Brücker Landstraße – wird bereits seit Monaten spekuliert. Am Montag blieb diese Möglichkeit jedoch unausgesprochen. Dafür brachte Tobias Paul eine Fläche am Papendorfer Weg noch einmal ins Gespräch. Diesbezüglich sagte der Bauamtsleiter: „Dann hätte es auch das Gewerbegebiet sein können.“ Auch dort war der Neubau der Feuerwache einst angedacht gewesen.

Neun Stellplätze für Einsatzfahrzeuge

Für die Erweiterung und Sanierung des Feuerwehraltbaus in der Niemöllerstraße veranschlagten die Pläne 5 503 426 Euro.

Der Neubau der Wache auf dem Turnplatz ist mit 4 197 444 Euro angegeben.

Die Fahrzeughalle soll neun Stellplätze für Einsatzfahrzeuge bieten.

Ferner werden Parkplätze für die Feuerwehrleute, Umkleide-, Sanitär-, Büro-. Schulungs-, Technik- und Lagerräume sowie eine Waschhalle gebaut.

Aus sechs Varianten wurde der Standort der Wache im hinteren Bereich des Turnplatzes favorisiert.

Damit kann derselbe seine Form erhalten und wird nur an der Nordseite verkürzt.

Mit einem Grünzug soll eine optische Trennung zwischen Platz und Feuerwehr erreicht werden.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr hatten sich aufgrund der Lage am Stadtrand jedoch dagegen ausgesprochen. Frank Winters (SPD) Bitte an die Abgeordneten, die Grundstückssuche zugunsten des Neubaus der Feuerwache auf dem Turnplatz endlich zu beenden, fand kein Gehör. „Es wird immer Gewinner und Verlierer geben“, so der Sozialdemokrat mit Blick auf die für die Anwohner zu erwartenden Störungen. Hendrik Hänig (SPD) als Ausschussvorsitzender pflichtete ihm bei und mahnte, dass es keine alternativen Fläche gebe.

Von Christiane Sommer

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