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Feuerwehr bittet auf Facebook um Infosperre

Unfall beim Baumblütenfest Feuerwehr bittet auf Facebook um Infosperre

Nach dem Unfall mit mehreren Verletzten auf dem Baumblütenfest ermittelt die Polizei gegen den Fahrer eines Feuerwehrautos. Die Freiwillige Feuerwehr Werder fürchtet offenbar um ihren Ruf – und ruft nun Kameraden und Bürger per Facebook dazu auf, über den Vorfall zu schweigen.

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Ein Gutachter der Dekra kam zum Unfallort.

Quelle: Julian Stähle

Werder. Über soziale Netzwerke versucht die Freiwillige Feuerwehr Werder nach dem Unfall beim Baumblütenfest Informationen zu unterbinden. „Aus gegebenem Anlass bitten wir euch und Werderaner Bürger bzgl. des tragischen Unfalls vom Freitag nichts an die Presse weiter zu geben. Zur Zeit hat man den Eindruck es wird zur Hetzjagd“, heißt es in dem Facebook-Beitrag der Wehr, der am Montag gepostet wurde.

„Der Kamerad leidet genug unter diesem Vorfall und wir werden alles dafür tun ihn zu schützen egal aus welcher Ortsfeuerwehr er kommt das spielt dabei überhaupt keine Rolle. Er möchte sich seiner Verantwortung mit Sicherheit auch nicht entziehen aber das ganze muss erst verarbeitet werden. Jetzt ist es an der Zeit das ihr als Mitbürger auch eine Kleinigkeit für uns tut“, heißt es weiter.

1. Beigeordnete teilte den Beitrag

Wie berichtet ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung gegen den Fahrer des Feuerwehrfahrzeuges, der am Freitag einen Unfall mit mehreren Verletzten verursacht haben soll. Der Mann hatte 0,32 Promille im Blut.

Christian Große (CDU), 1. Beigeordneter der Stadt, hat den Facebook-Beitrag geteilt und mit einem „Danke“ versehen. Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) hatte am Montag noch erklärt, dass die Stadt unabhängig vom laufenden Ermittlungsverfahren der Polizei prüft, ob der Fahrer unter Alkohol ein Vergehen im Ehrenamt begangen hat.

Unterdessen ist weiter unklar, warum der Weg zum Einsatz ausgerechnet über die Festmeile erfolgte. Gutachter prüfen derzeit, ob der Fahrer das Feuerwehrauto im komplett nüchternen Zustand problemlos durch die Engstelle hätte steuern können. Handelt es sich um eine äußerst knappe Durchfahrt, wären auch Fahrer ohne Pegel in Schwierigkeiten geraten.

Von Marion Kaufmann

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