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Feuerwehr rettet Motorboot vor dem Untergang

Havarie auf Wusterwitzer See Feuerwehr rettet Motorboot vor dem Untergang

Die Wusterwitzer Feuerwehr hat am Sonnabendvormittag ein Sportmotorboot vor dem Untergang bewahrt. Das Boot war an einer Steganlage aus unbekannten Gründen leck geschlagen. Auslaufende Betriebsstoffe drohten in den See zu gelangen.

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Das havarierte Boot wird ans Ufer gezogen.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Wusterwitz. Da fehlten nur noch wenige Zentimeter. Beinahe abgesoffen wäre am Sonnabendvormittag ein Sportmotorboot an der Steganlage der Wusterwitzer Wasserfreunde. Aus unbekannten Gründen war das rot-weiß lackierte Kunststoffboot mit dem Namen „Seestern“ leck geschlagen. Durch die Havarie drohte die Reling unter die Wasserlinie zu geraten. Es bestand Gefahr, das auslaufende Betriebsstoffe in den See gelangen. Der aus dem anhaltinischen Jerichow stammende Eigner konnte zunächst nicht erreicht werden.

Feuerwehreinsatz am Ufer des Wusterwitzer Sees

Feuerwehreinsatz am Ufer des Wusterwitzer Sees.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Für die Wusterwitzer Feuerwehr wurde gegen 11 Uhr Alarm ausgelöst. Weil der an Pfählen angekettete Havarist nicht direkt vom Steg zu erreichen war, verschafften sich die Kameraden zunächst von einem Einsatzboot aus einen Überblick über die Lage. „Wir setzen Bindemittel im Bootsraum ein. Danach pumpen wir das eingedrungene Wasser ab. Anschließend holen wir das Boot an Land“, kündigte Einsatzleiter Ronald Melchert an.

Das Wasser wird aus dem Boot gepumpt

Das Wasser wird aus dem Boot gepumpt..

Quelle: Frank Bürstenbinder

Mit Hilfe einer Tauchpumpe gelang es schließlich das Boot zu leichtern und mit vereinten Kräften an Land zu ziehen. Energie für die Pumpe lieferte ein am Ufer aufgebautes Stromaggregat der Feuerwehr. Die ebenfalls eingetroffene Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache für die Havarie und Kontakt zum Bootseigner aufgenommen. Verletzt wurde niemand.

Von Frank Bürstenbinder

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