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Feuerwehr und Bagger als Helfer in der Not

Pferd bei Nichel aus Graben gerettet Feuerwehr und Bagger als Helfer in der Not

Bei Nichel geriet am Montag ein 27 Jahre altes Pferd in einen Wassergraben. Ein auf der Koppel mit Grabenarbeiten befasster Baggerfahrer entdeckte das verunglückte Tier und alarmierte die Feuerwehr. Gemeinsam wurde das früher erfolgreiche Reitpferd schließlich unversehrt geborgen.

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Feuerwehrleute bergen das Pferd aus dem Wassergraben bei Nichel.

Quelle: FFW Treuenbrietzen

Nichel . Retter in der Not für ein verunglücktes Pferd waren ein Baggerfahrer und rund 20 Feuerwehrleute am Montag. Mit Technik und vereinten Kräften hievten sie das Tier auf einer Koppel bei Nichel aus einem Wassergraben. Dort war der 27 Jahre alte Wallach hineingerutscht und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien. Eine Unterkühlung drohte.

Als der mit Pflegearbeiten am Graben befasste Baggerfahrer das verunglückte Pferd durch Zufall entdeckte, setze er gegen 11.40 Uhr einen Notruf ab. Feuerwehrleute aus Treuenbrietzen und Schlalach eilten herbei. „Mit Hilfe von Schläuchen und dem Bagger gelang es, das Pferd aus dem Graben zu fischen“, erzählt Einsatzleiter Jens Heinze von der Feuerwehr Treuenbrietzen.

Decken und Strahler  der Feuerwehr wärmen das rechtzeitig gerettete Pferd

Decken und Strahler der Feuerwehr wärmen das rechtzeitig gerettete Pferd.

Quelle: FFW Treuenbrietzen

Mit Decken und Scheinwerfern wärmten die Einsatzkräfte anschließend das mehr als 550 Kilo schwere Tier und halfen ihm wieder auf die Beine. Unklar ist, wie lange es schon in der misslichen Lage war. Tierärztin Patrizia Romanazzi aus Niebel war ebenfalls zum Unfallort geeilt und stabilisierte den Kreislauf des Pferdes mit einer Spritze. Der Wallach blieb nach erster Einschätzung unversehrt. „Vesuv ist halt ein Steher, es geht ihm gut, er steht jetzt auf dem Hof in der Box und frisst schon wieder“, sagt Hans-Joachim Nitschke am Montagnachmittag der MAZ. Der Betreiber des Pferdehofes Nitschke in Jeserig dankt dem Baggerfahrer und den Feuerwehrleuten für die Rettung.

Einst ein erfolgreiches Springpferd

Immerhin war Vesuv einst ein erfolgreiches Springpferd, das vor allem mit Reiterin Ina Wachsmuth vor mehr als zehn Jahren einige Erfolge erringen konnte. „Jetzt genießt er bei uns sein Altenteil“, erzählt Nitschke. Er hatte für die Grabenarbeiten einen Teil des Koppelzaunes bei Nichel umgesetzt, um Bewegungsfreiheit für den Bagger zu schaffen. „Ausgerechnet dort wollte Vesuv dann wohl durch, weil vielleicht das Gras auf der anderen Seite des Grabens saftiger schmeckt“, sagt der Pferdehalter.

Von Thomas Wachs

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