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Potsdam-Mittelmark Feuerwehren buhlen um den Amts-Pokal
Lokales Potsdam-Mittelmark Feuerwehren buhlen um den Amts-Pokal
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00:17 24.05.2017
Die Siegermannschaften des Amtsausscheides.   Quelle: Silvia Zimmermann
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Amt Ziesar

 Der Amtsausscheid der Feuerwehren des Amtes Ziesar war gut verlaufen. So sehen es die Veranstalter. „Es fanden faire Wettkämpfe bei den Kinder, Jugend-, Männer – und Oldiemannschaften statt. Die Glienecker Kameraden und das Dorf waren gute Gastgeber“, lobte Amtsbrandmeister Andy Laube. Die Glienecker Feuerwehr hatte am vergangenen Wochenende alle Wehren des Amtes Ziesar eingeladen, um aus ihren Reihen die Besten für den Kreisfeuerwehrtag zu ermitteln.

Bereits am Freitagabend starteten die 24 Mannschaften der Kinderfeuerwehren in der Gruppenstafette. Hier zeigten die kleinsten Feuerwehrmädchen und Jungen, das sie schon sehr geschickt im Feuerwehrknoten binden sind, eine gute Kondition und Teamgeist besitzen. Bei der Gruppenstafette mit zwei Kindern waren die Steinberger am Erfolgreichsten. Hier belegten sie den 1. und 3. Platz. Ziesar folgte auf Rang 2. Bei der Gruppenstafette mit vier und sechs Kindern belegten die Dretzener jeweils die ersten Plätze. Die Kinderfeuerwehr Köpernitz folgte auf den zweiten Platz.

Die Glienecker Jungenmannschaft beim Löschangriff nass Quelle: Silvia Zimmermann

Beim Wettkampfgeschehen am Sonnabend waren die Glienecker Männer und Oldies nicht so erfolgreich und überließen den Gästen die vorderen Plätze. Irgendwie war das Glück beim Löschangriff nicht auf ihrer Seite. Beim ersten Wettkampfdurchlauf vergaßen sie es, den dritten B-Schlauch bereitzulegen.

Beim zweiten Durchlauf waren zwar alle Schläuche vorhanden, aber das Wasser war zu schnell hinterhergeschickt worden, so dass die Schläuche nicht nah genug ans Ziel gebracht werden konnten. So reihte sich Missgeschick an Missgeschick. Am Ende belegte die Glienecker Mannschaften die letzten Plätze. Erfolgreicher dagegen war die Jugendfeuerwehr. Die Mädchenmannschaft errang beim Löschangriff den 1. Platz und bei der Gruppenstafette AK 15-18 Jahre den zweiten Platz.

Zum dritten Mal in Folge

Alles richtig machten die Gräbener Kameraden. Nach dem ersten Durchgang legten sie beim Löschangriff eine Zeit von 24,95 Sekunden vor. Beim zweiten Durchgang unterboten sie diese Zeit und benötigten nur noch 23,15 Sekunden. Das sicherte ihnen den ersten Platz und den Wanderpokal des Amtes Ziesar, den sie nun zum dritten Mal in Folge gewannen. „Die Kameraden können diesen Pokal nun behalten“, verkündete Laube bei der Übergabe.

Angetreten zum Amtspokallauf Löschangriff nass waren die Wehren aus Gräben, Görzke, Ziesar, Wollin, Dretzen, Wenzlow, Köpernitz und Glienecke. Bei den Oldies konnte sich die Mannschaft aus Ziesar vor Gräben und Viesen durchsetzen.

Zufriedene Gesichter

Der Ortswehrführer von Glienecke, Karsten Franke, zeigte sich mit dem Verlauf des ersten Amtsausscheides, seine Wehr organisiert hatte, zufrieden. „Wir bekamen bei den Vorbereitungen und der Durchführung Unterstützung von der Amtswehrleitung. Die Ziesaraner Kameraden stellten uns das Zelt und die Sitz Gelegenheiten zur Verfügung. Bei der Versorgung der Feuerwehrleute und Gäste mit Erbsensuppe, Gegrilltes, Getränke, Kaffee und Kuchen halfen viele Glienecker mit“, sagte Franke.

Andy Laube nutzte den Tag, um verdiente Kameraden für die Leistungen im Brandschutz im Amtes Ziesar mit einer Urkunde und einer Ehrennadel auszuzeichnen. Laube ehrte Frank Voigt (Ziesar), Andreas Linsdorf (Wenzlow) und Hans-Joachim Grabsch (Görzke).

Teilnahme am Kreisfeuerfeuerwehrtag

Für die Teilnahme am Kreisfeuerfeuerwehrtag qualifizierten sich bei den Männern die Wehren Gräben und Görzke. Bei der Jugendfeuerwehr Löschangriff (Mädchen) sind Glienecke und Rottstock/Bücknitz dabei. Bei den Jungen hatten Dretzen und Görzke die Nase vorn. Bei der Gruppenstafette Mädchen und Jungen siegten Dretzen, Görzke und Glienecke sowie bei der Mädchenmannschaft Rottstock/Bücknitz.

Von Silvia Zimmermann

Udo Franke aus Lütte ist leidenschaftlicher Gärtner. Nicht nur, dass er in einer Gärtnerei arbeitet oder aber sein eigenes Idyll rund um das Eigenheim pflegt – seit knapp vier Wochen steht er auch an der Spitze des Bad Belziger Kleingartenvereins „Erholung“. Dabei ist er eigentlich ein Neuling in dem grünen Kleinod. Nur eines verleidet ihm die Gärtnerlust.

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