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Feuerwehrjugend gemeinsam im Zeltlager

Nichel Feuerwehrjugend gemeinsam im Zeltlager

Der Feuerwehrenachwuchs aus der Stadt Treuenbrietzen und dem Amt Niemegk hat ein spannendes Wochenende in Nichel und Umgebung verbracht. Erstmals wurde ein gemeinsames Zeltlager beider Kommunen abgehalten. Sie kooperieren bereits bei den Einsatzabteilungen der Feuerwehren.

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Beim Orientierungslauf rund um Nichel hatten die jungen Brandschützer einige Aufgaben zu erfüllen.

Quelle: FFW Frohnsdorf

Nichel. Was die Erwachsenen vorgemacht hatten, bringt jetzt auch die jungen Brandschützer enger zusammen. Im Rahmen der seit einiger Zeit nun auch vertraglich praktizierten Kooperation der freiwilligen Feuerwehren des Amtes Niemegk und der Stadt Treuenbrietzen fand am Wochenende erstmals ein gemeinsames Zeltlager der Jugendfeuerwehren statt.

Von Freitag bis Sonntag hatten rund 80 Kinder und Jugendliche aus zehn Ortswehren und ihre 24 Betreuer auf dem Sportplatz am Dorfgemeinschaftshaus in Nichel ihre großen Zelte aufgeschlagen. „Der Aufwand dafür ist ähnlich groß, wie für die bislang einzeln abgehaltenen Zeltlager. Daher kam die Idee zu Kooperation auch bei den jüngsten“, sagt Andy Zobel von der Feuerwehr Dahnsdorf. Gemeinsam mit Pascal Wilhelm, dem kommissarischen Jugendwart aus Treuenbrietzen hatte er die Organisation des ersten gemeinsamen Camps der Nachbarkommune übernommen.

Nachtwanderung und Wissenstest

Nach dem Kennenlernen bei Sport, Spiel und Musik sowie der Nachtwanderung am Freitagabend ging es für die jungen Floriansjünger am Sonnabend dann in Gruppen auf einen sieben Kilometer langen Orientierungslauf mit Wissensparcour und praktischen Übungen in der Umgebung des Dorfes. Partner dabei waren unter anderem Vertreter der Naturwachtstation in Bardenitz. Beim Freibadbesuch in Treuenbrietzen sowie der Disco am Abend ging es dann wieder entspannter zu.

Mitten im Wald hatte die  Naturwacht ihren  Stand zum Wissenstest aufgebaut

Mitten im Wald hatte die Naturwacht ihren Stand zum Wissenstest aufgebaut.

Quelle: FFW Frohnsdorf

Antonia Pusch aus Bardenitz gehörte zu den älteren Teilnehmern des Zeltlagers. Seit fünf Jahr ist die 15-Jährige inzwischen als eines von zwei Mädchen in der Jugendfeuerwehr ihres Heimatdorfes aktiv. Auch einige Zeltlager hatte sie schon miterlebt. „In der großen Runde war das jetzt auch ganz cool“, sagt Antonia Pusch am Sonntag. „Leider mussten wir wegen des Regens am letzten Tag die spaßigen Staffelspiele absagen“, erklärt Pascal Wilhelm. Dazu waren eigentlich auch interessierte Kinder aus dem Dorf und der Umgebung eingeladen. „Wir wollte so um dringend nötigen Nachwuchs für unsere Feuerwehren werben“, sagt Andy Zobel. Ganz bewusst sei daher auch Nichel als Treffpunkt für das Zeltlager gewählt worden. Dort gibt es nämlich seit geraumer Zeit keine aktive Einsatzabteilung der Feuerwehr.

Künftig im Wechsel geplant

Nach dem Erfolg der Premiere soll das gemeinsame Zeltlager der Jugendwehren künftig wohl im Wechsel in Orten der Stadt Treuenbrietzen und des Amtes Niemegk stattfinden.

Dazu war diesmal ein Budget von circa 4000 Euro nötig. Das Geld stammte aus den Feuerwehrbudgets der beiden Kommunen. „Zudem konnten wir Zuschüsse des Landkreises und des Kreissportbundes nutzen“, erzählt Organisator Andy Zobel.

Von Thomas Wachs

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