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Feuerwehrleute sollen mehr Geld bekommen

Michendorfer SPD schlägt 15 Euro pro Einsatz vor Feuerwehrleute sollen mehr Geld bekommen

Michendorf gehörte 2012 mit zu den ersten Kommunen, die ihren freiwilligen Feuerwehrleuten eine Einsatzpauschale zahlten. Die SPD-Fraktion schlägt jetzt vor, diese Aufwandsentschädigung um fünf auf 15 Euro je Einsatz zu erhöhen – als Anerkennung für das ansonsten ehrenamtliche Engagement der Brandbekämpfer.

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Unfall auf der B 2 bei Langerwisch: Michendorfs Feuerwehrleute bekommen derzeit zehn Euro je Einsatz aus der Gemeindekasse bezahlt.

Quelle: Julian Stähle

Michendorf. Die freiwilligen Feuerwehrleute in der Gemeinde Michendorf sollen künftig eine höhere Einsatzpauschale bekommen. Das sieht zumindest ein Antrag der SPD-Fraktion vor. Je Einsatz sollen 15 Euro an sie gezahlt werden – fünf Euro mehr als bisher. Die Erhöhung ist aus Sicht der SPD gerechtfertigt, weil die Einsätze oft zur Nachtzeit stattfinden und mit großen Belastungen verbunden sind, heißt es in einer Mitteilung der Partei.

Michendorf gehörte mit zu den ersten Kommunen, die ihren Feuerwehrleuten für geleistete Einsätze eine Aufwandsentschädigung gewährten – seit 2012 als finanzielle Anerkennung für deren ansonsten ehrenamtliches Engagement. Davor bekamen nur Brandbekämpfer mit Funktionen einen kleinen Betrag für ihren Aufwand – zum Beispiel Gemeinde- und Ortswehrführer. Die Nachbarkommune Nuthetal zog Ende 2015 nach, hat die finanzielle Anerkennung für ihre Feuerwehrleute allerdings etwas anders geregelt. Die Prämien für die Männer und Frauen der Löschtrupps werden nicht allein an der Zahl der Einsätze festgemacht. In Nuthetal bekommen Feuerwehrleute, die sich regelmäßig an Übungen, Ausbildungsstunden und anderen Diensten beteiligen, erstmals seit Anfang dieses Jahres eine monatliche Aufwandsentschädigung von zehn Euro. Gewürdigt werden kann so auch kommunales Engagement wie die Organisation von Osterfeuern. Je Einsatz gibt es in Nuthetal noch zwei Euro dazu.

Der Antrag der Michendorfer SPD sieht auch die Erhöhung der Aufwandsentschädigungen für Gemeinde- und Ortswehrführer vor. Der Gemeindewehrführer soll demnach künftig 150 Euro pro Monat statt bisher 130 Euro bekommen. Für die sechs Ortswehrführer wird eine Erhöhung um zehn auf dann 60 Euro monatlich vorgeschlagen.

Von Jens Steglich

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