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Feuerwehrleute sorgen für freie Fahrt

Hoher Fläming Feuerwehrleute sorgen für freie Fahrt

Der Sturm „Herwert“ hat den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren im Hohen Fläming keine Sonntagsruhe gegönnt. Vielerorts haben die Kameraden mit der Säge für freie Fahrt auf Straßen und der Regionalbahnstrecke 33 gesorgt. In Treuenbrietzen kamen auch noch die Dachdecker gleich zum Einsatz.

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Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Belzig rückten mit Motorsägen an, um umgestürzte Bäume zu zerkleinern.

Quelle: FFW Bad Belzig

Bad Belzig. Keine Spur von Sonntagsruhe für die Freiwilligen Feuerwehren im Hohen Fläming. Sturm „Herwart“ hat zwar nicht ganz so sehr wie „Xavier“ zu Monatsbeginn gewütet. Aber doch kam es zu einigen Sachschäden.

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Auch im Hohen Fläming hat das Sturmtief „Herwart“ einige Schäden angerichtet. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Belzig musste mit schwerem Gerät anrücken, um umgestürzte Bäume zu zersägen und abzutransportieren. Auch die FFW Wiesenburg war im Einsatz, um Straßen von Bäumen zu befreien.

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Zu 26 Einsätzen wurden allein die rund 50 Kameraden aus Treuenbrietzen und Umgebung gerufen. Einmal war ein Baum auf ein Haus gestürzt. „Aber für die Bewohnerin bestand keine Gefahr“, berichtet Georg Schwarze. Sogleich rückten noch die Dachdecker an, um zumindest erst einmal die entstandenen Lücken zu schließen, so der stellvertretender Stadtwehrführer. Er war Einsatzleiter. In Abstimmung mit der Leitstelle Brandenburg/Havel war die Führung der Kräfte jeweils an die lokalen Wehrleitungen delegiert worden.

Acht Bäume zwischen Ragösen und Groß Briesen

Zwischen Treuenbrietzen und Dietersdorf galt es nicht weniger als sechs umgestürzte Bäume von der B 2 zu räumen. Außerdem war die Regionalbahnlinie 33 nach Berlin-Wannsee einmal mehr betroffen. Die Odeg hat vorübergehend den Zugverkehr auf der Strecke eingestellt.

Für freie Straßen mussten auch die Feuerwehren in Bad Belzig, Brück, Niemegk und Wiesenburg sorgen. „Zwischen Ragösen und Groß Briesen lagen acht Bäume auf der Landstraße“, so Bad Belzigs Ortswehrführer Raphael Thon. Quasi jede Ortsfeuerwehr der Kur- und Kreisstadt kam zum Einsatz. Ähnliches berichtet Niemegks Amtswehrführer Tino Bastian. Jeweils ab 5.30 Uhr waren die Blauröcke vor allem mit der Motorsäge im Einsatz. Vereinzelt galt es auch Baugerüste oder Dachsegmente zu sichern, die vom Wind in Mitleidenschaft gezogen wurden. Außerdem kam es vor allem wieder im Südwesten, wo noch viele Freileitungen stehen, zu Stromausfällen.

Von René Gaffron

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