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Feuerwehrsportlerinnen waren erfolgreich

Schwanebeck/Brück Feuerwehrsportlerinnen waren erfolgreich

Carolin Hoffmann ist Deutsche Vizemeisterin im Feuerwehrsport. Als Mitglied der Mannschaft Brandenburg II errang die 18-Jährige aus Brück-Gömnigk bei den Titelkämpfen vor wenigen Tagen in Rostock die Silbermedaille in der Disziplin Löschangriff nass. Die Kameradinnen aus Schwanebeck hatten dort ebenfalls ein erfolgreiches Debüt zu verzeichnen.

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Michelle Wüstenhagen (rechts) stürmt zum Hakenleiterklettern durch den Rostocker Hafen.

Quelle: Frank Schmoll

Schwanebeck/Brück. Carolin Hoffmann ist Deutsche Vizemeisterin im Feuerwehrsport. Als Mitglied der Mannschaft Brandenburg II errang die 18-Jährige bei den Titelkämpfen vor wenigen Tagen in Rostock die Silbermedaille in der Disziplin Löschangriff nass Weil die märkischen Frauen mit 24,67 Sekunden bereits eine sehr gute Zeit vorgelegt hatten, brauchten die Gastgeberinnen aus Mecklenburg-Vorpommern schon einen Deutschen Rekord (24,53 Sekunden), um sich den Sieg in der Konkurrenz von 21 Mannschaften zu holen.

Neben der Gömnigkerin war ein Quartett aus Schwanebeck für das Land Brandenburg am Start. Wobei Michelle Wüstenhagen für das herausragende Einzelresultat sorgte. Mit zwei Top-10-Platzierungen sicherte sie sich Rang acht in der Gesamteinzelwertung des Zweikampfes der Unter-20-Jährigen, bestehend aus der 100-Meter-Hindernisbahn und dem Hakenleitersteigen, wobei es – vor herrlicher Kulisse im Rostocker Hafen – nach 32,25 Meter Anlauf ins erste Obergeschoss zu stürmen galt. „Ich konnte jeweils meine persönlichen Bestleistungen verbessern“, berichtete die 19-Jährige und ergänzt. „Mehrere tausend Zuschauer haben die Wettkämpfe verfolgt. Das hat mich zusätzlich angespornt.“ Bei der Mannschaftswettbewerben hingegen sind nicht alle ihre Hoffnungen aufgegangen.

Beim Löschangriff hat sie B-Schläuche gekuppelt und Schwester Franziska beim Auslegen derselben unterstützt. „Doch dann ließ das Wasser auf sich warten“, so Frank Schmoll. Bad Belzigs Vizestadtwehrführer gehörte zu einem großen Tross der Schlachtenbummler, die am Ort des Geschehens mit den jungen Damen gefiebert haben. „Es ist ein Mannschaftssport. Ich war zufrieden, dass ich meine Aufgabe fehlerfrei lösen konnte. Bei der Wasserentnahme gab es dann leider Probleme. Das passiert nun mal“, so die Kameradin.

Neben den Zwillingen waren noch Julia Bohnet und Luisa Pape mit dabei. Sie ergänzten die hauptsächlich mit Starterinnen aus der Lausitz gebildeten Auswahlmannschaften. Insgesamt waren etwa 2000 Teilnehmer für die nur alle vier Jahre stattfindenden Leistungsvergleich gemeldet. „Sie teilen sich in die in den alten Bundesländern betriebenen Traditions- und Jugendwettbewerbe sowie die in den neuen Bundesländern aktiv betriebenen Sportwettkämpfe“, erklärt Richard Münder. Der Klepziger war als Starter und Wertungsrichter an der Ostsee im Einsatz. „In der alle Disziplinen übergreifenden Mannschaftswertung erreichten die Mannschaften Brandenburg I und Brandenburg II die Plätze drei und vier hinter den Einheimischen“, fasst er zusammen.

„Wir haben viel in die Vorbereitung investiert. Bis zu dreimal die Woche wurde trainiert. Dazu kamen die Einheiten mit den Kamerinnen in Cottbus, Teupitz und Nudersdorf“, so Franziska Wüstenhagen. Sie hat offenkundig Freude daran und will diese Anstrengungen weiter auf sich nehmen. „Die Trainer geben uns wertvolle Hinweise. So werden wir uns noch verbessern“, ist sie voll Tatendrang.

Von René Gaffron

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