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Potsdam-Mittelmark Feuerwehrübung mit Hindernis
Lokales Potsdam-Mittelmark Feuerwehrübung mit Hindernis
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18:14 07.08.2016
Löschübung auf der einstigen S 111. Quelle: Dirk Fröhlich
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Bad Belzig

Binnen einer Dreiviertelstunde ist am Sonntag Vormittag der Brand in der Duck-tec-Brüterei-GmbH unter Kontrolle gewesen. Die Strohmieten der Kükenaufzucht vor den Toren der Kur- und Kreisstadt hatten ohnehin lediglich fiktiv in Flammen gestanden, weshalb gegen 9.20 Uhr in Bad Belzig und Umgebung etwas Alarm gewesen ist. Kein ungewöhnliches Szenario allerdings für die Löschgruppen, wie die jüngsten Einsätze in Werbig oder Wiesenburg gezeigt haben.

Zwei Großbrände in Erinnerung

Nur zu gut sind außerdem die Großbrände von 2003 und 2010 noch in Erinnerung. Seinerzeit sind auf dem Gelände das Heizhaus nach Schweißarbeiten sowie eine Lagerhalle nach Selbstentzündung im Stroh in Brand geraten. Erheblicher Sachschaden war jeweils die Folge. Für Marko Kilz stand es deshalb außer Frage, dass die „Blauröcke“ auf dem Gelände, wo einige Bauten nämlich schon zum Abriss stehen, geübt werden könnte. Der Geschäftsführer nutzte zugleich die Gelegenheit, die 14 anwesenden Mitarbeiter zu belehren, wo sie sich im Alarmfall zu versammeln und zu melden hätten.

Die Feuerwehr während der Übung. Quelle: Dirk Fröhlich

Insgesamt 42 Floriansjünger aus Werbig, Lütte, Lüsse, Kuhlowitz, Bergholz und Bad Belzig waren indes angerückt. Sie mussten, was sehr gut und zügig geklappt hat, zwei Wasserentnahmestellen einrichten und dann löschen. Die Drehleiter kam ebenfalls zum Einsatz.

Auf Effekte aus Nebelmaschinen verzichtet

Torsten Gensicke und Raphael Thon als Beobachter lobten das Zusammenwirken der Kameraden aus verschiedenen Löschgruppen. Allerdings habe dann stellenweise das Tempo und die Genauigkeit etwas gelitten, als die Übungsmentalität eingezogen war, kritisierten die beiden. Dennoch war auf Effekte wie etwa die Verwendung von Nebelmaschinen verzichtet worden.

Einzig echtes Hindernis schien ganz am Anfang das Hoftor zu werden, wo Einsatzleiter Hendrik Hänig zwar den im Feuerwehrgerätehaus deponierten Schlüssel mitgebracht hatte, aber nicht zum Drehen bekam. Gleichwohl sind Stadtwehrführung und Unternehmen bereits im Gespräch, die bei Betrieben übliche Lösung mit einem zentralen Generalschlüssel zu organisieren.

Von René Gaffron

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