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Potsdam-Mittelmark Filmprojekt für Radfahrer vorgestellt
Lokales Potsdam-Mittelmark Filmprojekt für Radfahrer vorgestellt
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18:26 29.03.2017
Landrat Wolfgang Blasig mit Bürgermeisterin Kerstin Hoppe, Verkehrsreferent des ADFC, Peter Weis, und FSP-Geschäftsführer Ralf Strunk (v.l.) Quelle: Foto: FSP
Geltow

Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme sollte nicht nur die oberste Regel eines jeden Autofahrers sein. Aus Sicht des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) ist dies zusammen mit vorausschauendem Fahren eine Grundvoraussetzung für sicheres Radfahren. Dazu zählt auch, nicht auf die Vorfahrt zu bestehen, wenn die Situation gefährlich wird. Wie so etwas aussehen kann, zeigt ein Filmprojekt der ADFC-Landesverbände Berlin und Brandenburg, das am Mittwoch im Geltower Firmensitz der FSP-Fahrzeugsicherheitsprüfung in der Bergmeierei erstmals präsentiert wurde. Die FSP führt unter anderem Hauptuntersuchungen sowie Schadensgutachten an Autos durch und hat das Projekt unterstützt. Auch der Landrat Wolfgang Blasig (SPD) und die Bürgermeisterin der Gemeinde Schwielowsee, Kerstin Hoppe (CDU), waren dabei.

Ab sofort stehen die drei Filme im Internet bei FSP, beim ADFC und bei Youtube kostenlos zur Verfügung. Schüler des Oberstufenzentrums in Teltow haben das Projekt umgesetzt und sich als Schauspieler zur Verfügung gestellt. Der erste knapp dreiminütige Streifen „Allgemeine Sicherheit“ setzt sich zum Beispiel mit besonderen Fällen der Rücksichtnahme an Bushaltestellen oder geteilten Rad- und Fußwegen auseinander. Beim zweiten Film geht es um das Thema Abbiegen. Aus der Vogelperspektive werden verschiedene Abbiege-Vorgänge gezeigt und erklärt, wie indirektes Abbiegen funktioniert. Wann Radfahrer auf dem Radweg oder auf der Fahrbahn fahren müssen oder sollten, erklärt der dritte Kurzfilm.

Die Vertonung ist unter anderem für die Sprachen Arabisch, Englisch, Französisch, Farsi, Albanisch geplant, um kulturübergreifend Unfallprävention durchführen zu können, wie FSP-Sprecherin Susanne Häberer mitteilte. Dieses Projekt soll dabei helfen, Sprachbarrieren bei der Aufklärung über Risiken im Straßenverkehr zu überwinden. Es eigne sich auch für die Verkehrserziehung in Schulen, so Häberer. Laut statistischem Bundesamt passieren die meisten Fahrradunfälle im Zusammenhang mit Autos.

Von Luise Fröhlich

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