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Fläming: Feuerwehren blicken zurück

Viele Einsätze in 2015 Fläming: Feuerwehren blicken zurück

Für Feuerwehrleute in der Region war das Jahr kein ruhiges. 111 Einsätze waren es bereits Mitte Dezember, die die Floriansjünger des Amtes Niemegk 2015 zu bewerkstelligen hatten. 335 Kameraden aus 16 Ortsfeuerwehren waren dafür im Einsatz, wie Amtsbrandmeister Tino Bastian beim traditionellen Jahresrückblick berichtete.

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Hermann Schulze (2.v.l.) aus Klein Marzehns wurden für seine 60-jährige Feuerwehrzugehörigkeit mit der Medaille Sonderstufe Gold geehrt.

Quelle: FW Niemegk

Niemegk. Für Feuerwehrleute in der Region war das Jahr kein ruhiges. 111 Einsätze waren es bereits Mitte Dezember, die die Floriansjünger des Amtes Niemegk 2015 zu bewerkstelligen hatten. 335 Kameraden aus 16 Ortsfeuerwehren waren dafür im Einsatz, wie Amtsbrandmeister Tino Bastian beim traditionellen Jahresrückblick berichtete.

Welche Belastungen auch außerhalb der Einsätze zum Feuerwehralltag gehören, verdeutlicht der Bericht anschaulich. 69 Weiterbildungen in den Bereichen Sprech- und Digitalfunk, als Maschinist, Atemschutzgeräteträger, zum Trupp-, Gruppen- und Zugführer, zum sicheren Beherrschen von Motorketten, zur Absturzsicherung, zum Leiten von Jugendgruppen und in der medizinischen Ersthelferausbildung wurden neben den normalen Trainings-, Weiterbildung- und Wartungsdiensten absolviert.

69 Weiterbildungen

„Insgesamt waren die Ortswehren 412 Stunden und damit 62 Stunden mehr im Einsatz als im Vorjahr. Die Summe der Einsatzstunden aller Kameraden erhöhte sich von 2 220 auf 2 590.“ 25 Verletzten konnten die Kameraden zur Hilfe eilen. Dass ihre Hilfe in fünf Fällen zu spät kam, gehört zu den bitteren Erfahrungen, die die Helfer in Uniform verkraften mussten. Auch die Tatsache, dass sich zwei Kameraden während Einsätzen selbst verletzten, gehört dazu. Nicht zuletzt deshalb warb Bastian, trotz aller damit verbundenen Belastungen, für noch mehr Engagement bei der eigenen Ausbildung.

Die Würdigung besonderer Leistungen und einer langjährigen Zugehörigkeit zur Wehr war der Höhepunkt des Jahresausklangs. Siegfried Paul aus Haseloff und Hermann Schulze aus Klein Marzehns wurden für ihre 60-jährige Feuerwehrzugehörigkeit mit der Medaille Sonderstufe Gold geehrt und wussten beim festlichen Empfang im Anschluss viel über die eigenen Einsätze und über die Entwicklung des Feuerwehrwesens zu erzählen. Ebenfalls mit der Sonderstufe Gold geehrt wurden Erhard Kühne (Wehr Dahnsdorf), Horst Quappe (Schlalach) und Rolf Nitze (Haseloff), die seit 50 Jahren als Feuerwehrmänner unterwegs sind.

Sonderstufe in Gold für mehrere Kameraden

Ähnliche Veranstaltungen zum Jahresende gab es auch bei den Wehren in Bad Belzig, Wiesenburg und Brück. In der Kreis- und Kurstadt nahm Anneliese Blödow aus der Bad Belziger Ortswehr für besondere Leistungen das Feuerwehreherenzeichen in Gold entgegen. Lars Habedank und Christian Knie, die beide in der Ortsfeuerwehr Dippmannsdorf zu Hause sind, durften sich über das Ehrenzeichen in Bronze freuen.

Von Uwe Klemens

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