Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Fläming-Orte sollen gemeinsam Energie sparen
Lokales Potsdam-Mittelmark Fläming-Orte sollen gemeinsam Energie sparen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:30 23.09.2015
Netzwerk-Manager Harald Lacher Quelle: Thomas Wachs
Anzeige
Bad Belzig

Die Städte Bad Belzig und Treuenbrietzen, die Ämter Brück und Niemegk sowie die Gemeinde Wiesenburg/Mark sollten ein Energieeffizienznetzwerk bilden. Das empfiehlt Harald Lacher von der Stadtwerke-GmbH. Anliegen sollte seiner Meinung nach sein, gemeinsam die Realisierung der vom Bund festgelegten ökonomischen und ökologischen Ziele für das Jahr 2050 im Hohen Fläming anzustreben. Er könnte eigenen Angaben zufolge die Kooperation der fünf Kommunen koordinieren und die entsprechenden Geldquellen erschließen. Mit dem Klimaschutzbeauftragten der Stadt Treuenbrietzen, Andre Hoyer, als Moderator sowie einem noch zu benennenden Fachberater an seiner Seite, sieht der Projektentwickler gute Chancen, in den nächsten drei Jahren zunächst einmal Grundlagenarbeit zu leisten.

Hausbesitzer sind in der Pflicht

Denn nicht nur Hausbesitzer sind seit einiger Zeit verpflichtet, Energieausweise für die Gebäude anfertigen zu lassen. Auch Betriebe und Einrichtungen müssen zunehmend ihre Bilanz untersuchen und Verbesserung anstreben. „Jede Schule, jedes Rathaus muss in nächster Zeit unter die Lupe genommen werden“, sagt Harald Lacher. „Gerade im öffentlichen Sektor, der eine Vorbildfunktion hat, ist die Verantwortung groß.“ Sowohl für die vorbereitenden Untersuchungen als auch für daraus abgeleitete Maßnahmen sei es seiner Einschätzung nach dienlich, miteinander zu arbeiten.

Es geht um 360000 Euro

Das für Erneuerbare Energien zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stellt anfangs 20 000 Euro bereit, wenn eine Kommune selbst 12 800 Euro einbringt.

Im zweiten und dritten Jahr werden die Kosten je zur Hälfte getragen. 10 000 Euro Förderung bedingen vor Ort einen Betrag in gleicher Höhe.

Schöpfen alle fünf Flämingkommunen den Förderrahmen aus, könnten 360 000 Euro bis Ende 2017 für das Energieeffizienzzentrum eingesetzt werden.

Allerdings sind die Voraussetzungen derzeit noch sehr unterschiedlich. Bad Belzig und Treuenbrietzen haben bereits Energiekonzepte erarbeiten lassen. „Wenn auch mit ziemlich unterschiedlicher Herangehensweise“, wie Harald Lacher berichtet. Wenn die verschiedene Perspektiven genutzt und abgeglichen würden, könne das bei Gesetz- und Geldgebern eher von Vorteil sein. Die Ämter Brück und Niemegk sowie die Gemeinde Wiesenburg/Mark sind ihrerseits über Willensbekundungen noch nicht hinaus gekommen. Also sind die Protagonisten gerade in deren Gremien zu Gast und werben um Mitwirkung. Werden die Beschlüsse noch dieses Jahr planmäßig gefasst und die Bestätigung von der Bundesbehörde liegt vor, könnte das Netzwerk im März nächsten Jahres starten. Je nach Bedarf und Budget sollten die Aufgaben der fünf Kommunen formuliert und erledigt werden. Nicht- oder gering investive Maßnahmen dürften für alle möglich sein.

Bad Belzig hat bereits Erfahrungen

In der Kur- und Kreisstadt sieht er aus Erfahrung schon mehr Betätigungsfelder. Vornweg das Quartierskonzept zur Versorgung des Wohngebietes Klinkengrund mit der Sanierung des Heizwerkes. Oder die Schaffung weiterer Wärme- und Strominseln, wie es jetzt eine in der Karl-Marx-Straße gibt. Der Ausschuss für Bau und Planung, Wirtschaft und Finanzen hat deshalb in seiner jüngsten Beratung ohne lange Kontroversen das Anliegen befürwortet und auf die anstehende Haushaltsplanung verwiesen.

Von René Gaffron

Das Hoffest am Gasthaus Moritz in Rädigke pflegt Traditionen aus Landwirtschaft und Handwerk. Zum 15. Mal fand dort jetzt der Sägewettbewerb statt. Routine verhalf den Siegern vom Simson-Team aus Linthe und Bad Belzig dabei zu einer erneuten Medaille.

23.09.2015
Potsdam-Mittelmark Gelungene Premiere in Treuenbrietzen - Stadtgaukler machen Park zur Theaterbühne

In Treuenbrietzen verwandelte sich der Stadtpark erstmals zur Theaterbühne. Die Stadtgaukler brachten zum Gedenken an den vor 250 Jahren im Ort geborenen und späteren Hofkapellmeister Friedrich Heinrich Himmel eine Uraufführung auf die Freilichtbühne. Der Auftakt zur neuen Reihe „Parkpoeten“ war ein Erfolg.

20.09.2015
Potsdam-Mittelmark Caputher Musiken seit 20 Jahren etabliert - Jubiläumskonzert mit jungen Talenten

Mit der eigenen Musik-Reihe sollte in der Gemeinde ein Podium für hiesige Künstler entstehen, ein Angebot für die Kunst- und Musikinteressierten im Ort entstehen und darüber hinaus wollte man mit Musik Gäste zu den Caputher Sehenswürdigkeiten locken.

23.09.2015
Anzeige