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Potsdam-Mittelmark Schulbibliothek belohnt die fleißigsten Leser
Lokales Potsdam-Mittelmark Schulbibliothek belohnt die fleißigsten Leser
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21:28 21.02.2018
Lajana Franziska Brocksch (l.) und Talia Schenke freuen sich über neuen Lesestoff und einen Büchergutschein. Quelle: Kathleen Coenen-Seehaus
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Treuenbrietzen

Der Fleiß von Lajana Franziska Brocksch und Talia Schenke wurde belohnt. Die beiden Mädchen aus der Klasse 3b sind die besten Leserinnen der Treuenbrietzener Grundschule „Albert Schweitzer“. Neben einer Urkunde konnten sie sich jetzt auch über neuen Lesestoff freuen.

Jedes Jahr kürt Bibliothekarin Kathleen Coenen-Seehaus die fleißigste Leseratte. „In diesem Jahr wurden es gleich zwei Mädchen“, erzählt sie. „Denn nur eine zu wählen, wäre unfair gewesen“, so die Bibliothekarin.

Immer zum Jahresende wird sowohl in der Stadt- als auch der Schulbibliothek Bilanz gezogen. „Anhand der Anzahl der Besuche und der Ausleihen filtern wir den besten Leser heraus“, erklärt Kathleen Coenen-Seehaus. Die Namen von Lajana Franziska Brocksch und Talia Schenke kamen auf der Liste so oft vor, dass die Entscheidung nicht schwer fiel.

Lehrerinnen sichern Öffnungszeit mit ab

„Die beiden Mädchen sind gute Freundinnen und kommen oftmals zusammen her“, berichtet die Bibliothekarin, die auch die Zweigstelle in der Grundschule regelmäßig betreut. Aus Zeitgründen kann sie nicht immer vor Ort sein. Um die Öffnungszeiten – dienstags bis freitags während der knapp einstündigen Mittagspause – zu gewährleisten, unterstützen sie zwei Lehrerinnen.

Die Gesichter von Lajana Franziska Brocksch und Talia Schenke kennt die Leiterin der Stadtbibliothek dennoch gut. Ständig leihen sich die Schülerinnen neue Romane oder Sachbücher aus. Und: Sie bringen sie pünktlich zurück. Auch die Zuverlässigkeit zählt, wenn man „bester Leser“ der Grundschule werden will, verrät Kathleen Coenen-Seehaus.

Junge Schüler lesen noch immer gern

Die Bibliothekschefin erklärt auch: Entgegen der weit verbreiteten Meinung lesen junge Schüler noch immer gern, zumindest in der Kleinstadt Treuenbrietzen. Talia und Lajana sind nicht die Ausnahme, auch wenn sie besonders hervorstechen. „Einen großen Knick gab es um das Jahr 2000 herum, als viel neue Technik aufkam“, sagt sie.

Inzwischen sei das Interesse für Bücher an der Grundschule auf einem gleichbleibend guten Niveau. „Die Kinder lesen immer noch viel“, sagt Kathleen Coenen-Seehaus, „aber sie lesen heute anders als früher“. Denn: „Wer sich im Internet bewegt, liest automatisch – wenn nicht nur Videos auf dem Bildschirm laufen.“

Eltern sind gerne in der Buchhandlung

Einfluss auf das Leseverhalten haben vor allem die Eltern. „Sie müssen ihre Kinder in die richtige Richtung schupsen“, erläutert Coenen-Seehaus. Ein guter Start sei regelmäßiges Vorlesen. Auch ein gefülltes Bücherregal zu Hause kann nicht schaden. Das beweisen Beispiele aus dem Alltag der Leseratten Talia und Lajana.

Wenn sich die Mädchen für ein bestimmtes Thema interessieren, werden sie oft im heimischen Bücherregal fündig. Wenn nicht, nehmen die Eltern den Weg in die nächste Buchhandlung in Kauf, um die Leidenschaft der Kinder zu fördern. Der Gutschein, den es als Preis für die „besten Leserinnen“ gab, kam da gerade recht.

Von Victoria Barnack

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