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Förderung für Eisbahn in Bad Belzig beantragt

EU-Geld soll Freizeitstätte retten Förderung für Eisbahn in Bad Belzig beantragt

Die Stadt Bad Belzig soll zum Erhalt der Kunsteisbahn möglichst jede Geldquelle erschließen. Für die mehrere 100.000 Euro teure Sanierung der 20 Jahre alten Anlage wird jetzt eine Zuwendung von der Europäischen Union erhofft. Bei Zustimmung bräuchte die Kommune lediglich 25 Prozent der Kosten tragen. Für die CDU-Fraktion aber zuviel Luxus.

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Quelle: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. Zum Erhalt der Kunsteisbahn in der Martin-Luther-Straße in Bad Belzig soll möglichst jede Geldquelle erschlossen werden. Das scheint zumindest eine Mehrheitsmeinung bei den Stadtvätern. Der Ausschuss für Bauen und Planung, Wirtschaft und Finanzen hat jedenfalls in seiner jüngsten Sitzung empfohlen, einen Zuschuss aus dem Programm für ländliche Entwicklung der Europäischen Union zu beantragen. Laut der Bauverwaltung der Kur- und Kreisstadt könnten bei Zustimmung bis zu 75 Prozent der Kosten abgerechnet werden.

Denn neben allgemeinem Reparatur- und Nachrüstungsbedarf müsste vor allem eine Umstellung der Kältetechnik erfolgen. Allein dafür kalkulieren die Experten rund 170.000 Euro. Das Ozon schädliche Kühlmittel R 22 darf laut Vorschrift der Europäischen Union nicht mehr genutzt werden. Insofern würde eine Havarie dessen die sofortige Schließung der Anlage bedeuten.

Außerdem: Für den besseren Schutz vor der Sonneneinstrahlung überlegt man, eine Dachkonstruktion zu errichten. In den vergangenen Wintern hatten die Fachleute eine stärkere Sonneneinstrahlung registriert.

Was die meisten Abgeordneten als Attraktion für die Kur- und Kreisstadt bewerten, hat die CDU-Fraktion als Luxus bezeichnet, den sich die Kommune nicht länger leisten könne. Selbst wenn lediglich ein Viertel der Kosten aus der eigenen Kasse getragen werden müsste, sei das nicht zu leisten. Darüber hinaus hat Unionsfraktionschef Wolfgang Terp, daran erinnert, dass es sich – unabhängig von den verschiedenen Finanzierungstöpfen – um Steuergeld handelt, das für andere Zwecke besser eingesetzt wäre.

Von René Gaffron

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