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Forstmaschine geht in Flammen auf

Gömnigk (Potsdam-Mittelmark) Forstmaschine geht in Flammen auf

Eine Forstmaschine ist Dienstagmittag in Flammen aufgegangen. Die beiden im Wald bei Gömnigk (Potsdam-Mittelmark) tätigen Arbeiter blieben unversehrt. Immerhin konnten die Feuerwehrleute ein Übergreifen des Brandes auf den Kiefernbestand verhindern. Doch am Einsatzort gab es Probleme.

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Nur noch ein Wrack: Der Harvester im Wald bei Gömnigk wurde Mittwoch mittag ein Raub der Flammen.

Quelle: Julian Stähle

Gömnigk. Eine Forstmaschine ist am Dienstagmittag bei Brück in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde niemand. Die Rauchsäule war bis nach Bad Belzig zu sehen. Elf Feuerwehrleute sowie zwei Rettungssanitäter der Johanniter rückten in den Wald südlich von Gömnigk aus.

Dort brannte ein Harvester der finnischen Marke Ponsse. Die beiden Forstarbeiter hatten sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Zu ihrem Unternehmen und Arbeitsauftrag sowie zum Ausmaß des Schadens gaben sie der MAZ keine Auskünfte. Die Ursache muss erst noch ermittelt werden. Wie es hieß, könnte sich ein Dieselschlauch gelöst haben und dadurch das Fahrzeug entzündet haben.

Der schnelle Einsatz der Feuerwehr verhinderte einen Waldbrand

Der schnelle Einsatz der Feuerwehr verhinderte einen Waldbrand.

Quelle: Julian Stähle

Fast zwei Stunden löschten die Feuerwehrleute das Feuer mit Schaum und Wasser. Die Glutnester im Motorraum ließen sich nur schwer erreichen. Vom Waldweg bis zum Brandort mussten rund 60 Meter Schlauch ausgelegt werden. Die Sorge der unter der Leitung von Matthias Bernecke agierenden Feuerwehrleute galt nicht zuletzt den Bäumen. Es bestand die Gefahr, dass das Feuer auf den Kiefernbestand überspringt. Das konnte verhindert werden. Der Boden, der nach Sturm und Waldarbeit mit Ästen und Zweigen übersät war, machte den Einsatz nicht einfacher.

Um mehr Flexibilität zu erlangen, wurde noch der Wassertanker der Wehr aus Borkheide angefordert. Die Kameraden bauten eine mobile Arbeitsbühne auf, um das Feuer von oben löschen zu können. Der Harvester brannte aus. Einzig der Kranarm und die Reifen schienen unbeschadet. Der Geruch vom verbrannter Kunststoff breitete sich in dem Wald aus. Nach zwei Stunden war das Feuer gelöscht.

Mit Schaum wurden die Flammen gelöscht

Mit Schaum wurden die Flammen gelöscht.

Quelle: Julian Stähle

„Ein Glück, dass mein Chef Verständnis für das Ehrenamt als Feuerwehrmann hat“, erklärte Thomas Wendt. Der Kfz-Mechaniker arbeitet beim Autohaus Blisse in Brück. Ihm waren die Anstrengungen durchaus anzumerken. Über eine halbe Stunde stand er in der vordersten Linie und richtete den Schlauch auf die brennende Walderntemaschine. „Ich habe bestimmt ein paar Kilo abgenommen“, sagte er verschwitzt nach der Ablösung.

Von Andreas Koska

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