Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Fortschritte für Ausbau der Grundschule
Lokales Potsdam-Mittelmark Fortschritte für Ausbau der Grundschule
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:26 31.03.2018
An der Hans-Grade-Grundschule in Borkheide soll mehr Platz geschaffen werden. Probleme mit der Baugenehmigung verzögerten das Projekt bisher erheblich. Quelle: Andreas Trunschke
Anzeige
Borkheide

Die Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark weist Kritik aus Borkheide zur schleppenden Bearbeitung von Bauanträgen für Kindergarten- und Schulprojekte zurück. Auch die Amtsverwaltung Brück hatte in einem Artikel der MAZ die langen Bearbeitungszeiten kritisiert.

Von der Bauaufsicht des Kreises heißt es dazu nun: „Fehlende Unterlagen sind so umfangreich, dass derzeit nur eine eingeschränkte Bearbeitung möglich ist.“ Diese Einschätzung bezieht sich auf einen neuen Bauantrag der Gemeinde Borkheide aus diesem Monat für den Ausbau ihres Kindergartens „Sonnenschein“. Schon der erste Antrag vom November 2017 wurden aus gleichen Gründen abgelehnt. Im Januar war auch eine geplante Kapazitätserweiterung auf 100 Kinder verwehrt worden. Die Bauaufsicht sah erhebliche Mängel beim Brandschutz.

Gemeinde durfte schon längst bauen, konnte aber nicht

Doch gab es inzwischen Gespräche. „Die hier benannten ’nicht abgestellten Mängel’ sind rein organisatorischer Natur. Zwischenzeitlich haben wir hier eine zweckdienliche Lösung mit der Unteren Bauaufsicht gefunden“, sagt Lars Nissen. „Die Freigabe der Kapazitätserweiterung wurde zugesagt“, teilt der Fachbereichsleiter Soziales beim Amt Brück mit.

Ähnlich verhalte es sich bei den Problemen für die Hans-Grade-Grundschule. „Baugenehmigung am 24. Mai erteilt, Baufreigabe am 20. Juli, Baubeginnanzeige durch den Bauherr noch nicht erfolgt“, heißt es knapp in der Mitteilung der Bauaufsicht, die Kreissprecherin Andrea Metzler übermittelte. Demnach hätte die Gemeinde schon seit einem halben Jahr bauen dürfen.

Lange Bearbeitungszeit kritisiert

Das bestreitet auch das Amt Brück nicht. Die Verwaltung habe einzig die lange Bearbeitungszeit zuvor kritisiert. „Ursprünglich sollte der Erweiterungsbau in den Sommerferien 2017 errichtet werden. Der Bauantrag wurde rechtzeitig im Vorfeld gestellt“, erklärt Lars Nissen der MAZ. Die Bauanzeige erfolgte jedoch nicht, weil sich auf die erste Ausschreibung der Arbeiten, die erst nach Baugenehmigung möglich ist, keine Baufirma gefunden hatte. „Vor dem bevorstehenden Winter brauchten wir dann keinen weiteren Versuch starten“, sagt Fachbereichsleiter Nissen.

Erste Arbeiten nach Ostern

Nun gehe es jedoch etwas voran. Am Dienstag nach Ostern werden die Bauarbeiten im ITBA-Bereich der Schule mit dem Umbau im Obergeschoss beginnen. „Damit müssten wir Anfang Mai fertig sein“, sagt Bürgermeister Andreas Kreibich (SPD) optimistisch. Die erneute Ausschreibung des Schulanbaus endet demnächst, so dass bald die Zuschläge für die Frmen erteilt werden könnten. „Wir wollen Mitte Mai mit dem Bau starten, vorausgesetzt es gibt Firmen, die sich beworben haben“, sagt Andreas Kreibich.

Diese Aussagen dürften die Elterninitiative freuen, die gerade Unterschriften für die Ausbauten sammelt. „Wir können den Unmut der Eltern verstehen. Ich hoffe, dass jetzt alles reibungslos voran geht“, sagt der Bürgermeister.

Von Andreas Koska

Wer hoch oben auf dem Turm der St. Marienkirche musizieren will, der muss vor allem schwindelfrei sein. Eine Eigenschaft, die jeder der Bad Belziger Turmbläser mitbringt. Jedes Jahr am Ostersonntag erklimmt die achtköpfige Gruppe früh am Morgen die 109 Stufen gen Kirchturmspitze, um von dort die frohe Botschaft der Auferstehung Christi zu verkünden.

31.03.2018
Potsdam Potsdam und Umland - Zehn Menschen werden vermisst

Die Polizei sucht in Potsdam, Werder, Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf derzeit nach drei Erwachsenen und sieben Jugendlichen. Der älteste Fall liegt drei Jahre zurück. So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich sind auch die Gründe, weshalb Menschen verschwinden.

03.04.2018

Dem Buchautoren Tim Pieper kommen immer wieder neue Ideen, wenn er am Ufer der Havel lang spaziert. So war es auch bei seinem jüngsten Krimi „Tiefe Havel“, der im März erschienen ist. Im April liest er zweimal aus dem Buch in Werder und verrät im Interview, an welchen Schauplätzen in der Region seine Geschichte diesmal spielt.

03.04.2018
Anzeige