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Potsdam-Mittelmark Sensationelles Foto zeigt Elchsichtung von 1971
Lokales Potsdam-Mittelmark Sensationelles Foto zeigt Elchsichtung von 1971
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14:02 28.02.2018
Im Jahre 1971 wurde ein Elch zwischen Damelang und Cammer (heute Potsdam-Mittelmark) gesichtet. Quelle: Andreas Koska
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Cammer

Der Elchbulle von Schlalach ist augenscheinlich nicht der erste seiner Art, der im Hohen Fläming vorbei geschaut hat. Ein Foto aus dem Jahr 1971 zeigt einen Vertreter dieser imposanten Tierart aus einem Feld zwischen Damelang und Cammer.

Andreas Koska, stellvertretender Vorsitzender des Tourismus-Vereins Zauche-Fläming, hat das Bild aus den Tiefen seines Foto-Archives herausgefischt. „Das Foto hat Tierarzt Dr. Gorr aus Brück aufgenommen“, berichtet Koska. Gorr habe auch festgestellt, dass es sich um einen weiblichen Elch gehandelt hat.

Darüber hinaus hat Andreas Koska von Einwohnern aus der Gegend gehört, dass auch sie den Elch vor 46 Jahren gesichtet haben und sich an das hierzulande seltene Tier erinnern. Offensichtlich beschränken sich die Beobachtungen nur auf das Jahr 1971.

Woher das Tier kam und was aus ihm wurde, „weiß niemand“, bedauert Koska. Das Erscheinen des Elches 1971 sei nicht dokumentiert worden.

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Nach mehreren Stunde wurde der Elch - ausgestattet mit einem GPS-Sender um den Hals - im Wald freigelassen.

Das dürfte sich mit dem Schlalacher Elchbullen nicht wiederholen. Nach dem er sich zwei Tage lang in einer Mutterkuhherde samt Kälbern offenbar wohl gefühlt hat, haben ihn Experten des mittelmärkischen Veterinäramtes am Dienstag von der Weide geholt. Der Landwirt befürchtete, der Elch könnte den Zaun beschädigen und die Herde ausbrechen.

Nicht ausschließen ist, dass es sich bei dem Tier um den gleichen Elch handelt, der kürzlich in Jüterbog für Aufsehen gesorgt hatte.

Ehe sie ihn einige Kilometer entfernt im Wald wieder laufen ließen, statteten Wildbiologen der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde den Elch mit einem GPS-Sender aus. „Mit dieser Aktion ist es erstmals im Land Brandenburg gelungen, einen frei lebenden Elch mit einem Sender auszustatten. Die Wissenschaftler erhoffen sich so mehr über die Wanderbewegungen der in Brandenburg lebenden Elche zu erfahren“, teilt der Landkreis Potsdam-Mittelmark mit. Der Bulle bleibt also unter Beobachtung.

Hoffentlich teilt er nicht das Schicksal des Elches aus der Nähe von Wittbrietzen (Potsdam-Mittelmark). „Dort ist Mitte der 80er Jahre ein Elch erlegt worden“, sagte Torsten Fritz von der Unteren Jagdbehörde Potsdam-Mittelmark im Gespräch mit der MAZ.

Von Heiko Hesse

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