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Stahnsdorf: Frauen verlassen die Fraktion

„Bürger für Bürger“ verliert Mitglieder Stahnsdorf: Frauen verlassen die Fraktion

Die Stahnsdorfer Gemeindevertreterinnen Regina Schwarz und Jeanne Schlichting haben die Fraktion Bürger für Bürger (BfB) in der Gemeindevertretung verlassen. Die Fraktion stellt den Stahnsdorfer Bürgermeister. Sie wolle nicht mehr zum Bürgermeister-Team gehören, begründet Schwarz ihren Austritt. Damit sind die BfB nicht mehr stärkste Fraktion.

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Jeanne Schlichting und Regina Schwarz haben die Fraktion Bürger für Bürger in der Stahnsdorfer Gemeindevertretung verlassen.

Quelle: Privat

Stahnsdorf. Die beiden Gemeindevertreterinnen Regina Schwarz und Jeanne Schlichting haben die Fraktion Bürger für Bürger (BfB) in der Gemeindevertretung verlassen, die auch den Bürgermeister stellt. „Ich möchte nicht mehr zum Bürgermeister-Team gehören“, begründet Schwarz ihren Austritt. Sie wolle „einige Dinge anders anpacken.“ Ob sie mit Schlichtung eine eigene Fraktion bilden oder sich die beiden Frauen bei eigenen Anträgen andere Mehrheiten suchen werden, ist noch ungewiss.

Mit dem Weggang verliert die Wählergruppe Bürger für Bürger ihre bisherige Vormachtstellung in der Gemeindevertretung. Mit nur noch sechs Sitzen sind die BfB gleichstark mit der CDU und dem FDP-Mann Christian Kümpel in deren Reihen. In der Vergangenheit haben CDU und SPD mehrfach in die gleiche Richtung votiert.

BfB-Fraktionschef Gerold Maelzer sagte, seine Wählergruppe sei mit der Bewertung des Austritts der beiden Frauen „noch nicht durch“. Dass Schwarz ihren Vorsitz im Sozialausschuss behält, gilt als unwahrscheinlich.

Indes muss sich Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) neuen Vorwürfen stellen. Die SPD wirft ihm vor, eine E-Mail mit Anfragen fünf Wochen nicht beantwortet zu haben. Die Anfrage sei „untergegangen“ soll sich Albers entschuldigt haben. Eine Antwort sei „rechtlich schwierig“.

Die SPD fragt, ob Albers dem Verband der Kommunalen Wahlbeamten im Land Brandenburg angehört und ob es zutrifft, dass er mit einem Dienstwagen zu den Veranstaltungen gefahren sei oder die Fahrten mit seinem privaten Auto als Dienstreisen abgerechnet habe. „Diese Fragen lassen sich mit Ja oder Nein beantworten“, stellt SPD-Fraktionschef Heiko Spleet fest.

Von Heinz Helwig

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