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Frauenduell bei der Bürgermeisterwahl?

Nuthetal Frauenduell bei der Bürgermeisterwahl?

Die am 6. Mai 2018 anstehende Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Nuthetal könnte zu einem Frauenduell werden. Katrin Krumrey, die für die SPD in der Gemeindevertretung sitzt, hat am Freitag ihre Kandidatur bekanntgegeben. Sie fordert Amtsinhaberin Ute Hustig (Linke) heraus, die wieder antreten wird. Weitere Kandidaten sind bislang nicht bekannt.

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Katrin Krumrey (45)will in Nuthetal Bürgermeisterin werden.

Quelle: Marius Bauer

Nuthetal. Bei der im nächsten Jahr anstehenden Bürgermeisterwahl in Nuthetal wird Amtsinhaberin Ute Hustig (Linke) von einer Frau herausgefordert. Katrin Krumrey, Vorsitzende des Sozialausschusses, gab am Freitag ihre Kandidatur für das Bürgermeisteramt bekannt. Gewählt wird am 6. Mai. Die Anwältin für Arbeitsrecht ist parteilos und sitzt seit 2008 für die SPD in der Gemeindevertretung. Krumrey wird in ihrer Kandidatur von der örtlichen SPD unterstützt. Das beschloss der SPD-Ortsverein am Donnerstag. Die 45-Jährige, die mit ihrer Familie seit 2003 in Bergholz-Rehbrücke lebt, ist Vorsitzende des Vereins „Die Brücke“. „Mehr Wohnungsbau und ein bedarfsgerechter Ausbau von Schule, Hort und Kitas“ sind ihre Hauptanliegen. „Wir verlieren leider Familien an Umlandgemeinden, weil sie keine Grundstücke finden“, so Krumrey.

Der Zufall wollte es, dass ihre Kandidatur an dem Tag bekannt wurde, an dem Amtsinhaberin Ute Hustig zum Bilanz-Pressegespräch eingeladen hatte. Auch sie sieht einen Schwerpunkt im Wohnungsbau. „Wir brauchen bezahlbare Wohnungen auch, um unsere Jugend zu halten“, sagte die 53-Jährige. Weitere Wohnhäuser könnten laut Hustig auf einem Areal an der Buswendeschleife im Rehgrabengebiet in Bergholz-Rehbrücke entstehen. Über Details will sie im Januar zunächst die politischen Gremien informieren. „Wenn neuer Wohnraum entsteht, müssen wir die soziale Infrastruktur bedenken.“ So könnte eine neue Kita notwendig werden, sagte sie.

Nuthetals Bürgermeisterin Ute Hustig (Mitte) konnte am Freitag einen Fördermittelbescheid über 233 400 Euro für die Umgestaltung des Pausenho

Nuthetals Bürgermeisterin Ute Hustig (Mitte) konnte am Freitag einen Fördermittelbescheid über 233 400 Euro für die Umgestaltung des Pausenhofes der Otto-Nagel-Grundschule in Bergholz-Rehbrücke entgegen nehmen. Den Bescheid brachte Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) persönlich vorbei. Die Gesamtkosten für die Neugestaltung des Schulhofes belaufen sich auf etwa 500 000 Euro. Erstmals in der Gemeinde konnten die Kinder bei der Planung mitbestimmen, wie ihr Schulhof umgestaltet werden soll. Im Bild links: Schulleiter Ulf Gehrmann.

Quelle: Jens Steglich

Von Jens Steglich

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