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Freibad „Kiebitzberge“ bleibt länger geöffnet

Kleinmachnow Freibad „Kiebitzberge“ bleibt länger geöffnet

Bei der Wettervorhersage für höchstsommerliche Temperaturen bleibt nun auch das Kleinmachnower Freibad „Kiebitzberge“ länger als geplant geöffnet. Bis zum 11. September können Gäste kommen. Die nächste Badesaison wird dann wegen geplanter, aber jetzt verschobener Sanierungsarbeiten eher beendet. Die Beckensanierung beginnt dann.

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Quelle: M. Steger

Kleinmachnow.  Da sich der Sommer nun doch noch einmal von seiner besten Seite zeigen will, bleibt auch das Freibad „Kiebitzberge“ länger geöffnet. Wie gestern Markus Schmidt, Geschäftsführer der Freibad Kiebitzberge GmbH, sagte, werde statt Ende August erst am 11. September dicht gemacht. Die beabsichtigte frühzeitige Schließung war eigentlich vorgesehen, um die geplante Sanierung der Badebecken in diesem Winter zu ermöglichen, so Schmidt. Doch die Baumaßnahmen werden nun auf Winter 2017 verschoben.

 Der Hintergrund ist, dass sich die Freibad-Gesellschaft an einem erst im April herausgegebenen Förderaufruf des Bundesumweltministeriums beteiligt. Dabei geht es um eine 80-prozentige Förderung von Maßnahmen bei Einsatz von erneuerbaren Energien. Die beabsichtigte Modernisierung der Wassertechnik inklusive der Heizungsanlage des Bades böte dafür die Möglichkeit. Mit Strom per Solarpanelen könnten beide Becken sowie das Duschwasser erwärmt und die Sauna gespeist werden. Für die entsprechenden Untersuchungen sei noch Zeit erforderlich, „so dass der geplante Baustart und damit auch die Fertigstellung im kommenden Frühjahr nicht sicher einzuhalten sind“.. Sämtliche Baumaßnahmen sollten lieber komplett in einem Zuge erledigt werden. „Um die Badesaison 2017 nicht zu gefährden, haben sich die Freibad Kiebitzberge GmbH und der Aufsichtsrat daher entschieden, die Bauarbeiten erst im nächsten Winter zu starten“, so Schmidt.

Freibad-GmbH-Geschäftsführer Markus Schmidt in Kleinmachnow

Freibad-GmbH-Geschäftsführer Markus Schmidt in Kleinmachnow

Quelle: Martin Steger

Wie bereits das Baby-Becken werden dann auch das große Schwimmer- und das Nichtschimmerbecken Edelstahlwannen bekommen und die Heizungs- und Wassertechnik wird erneuert. Außerdem wird deren Außenbereich umgestaltet. Für die Badesaison 2018 soll dann alles termingerecht im Lot sein. Die 2017er Saison werde dann allerdings verkürzt werden wegen der direkt daran anschließenden Sanierungsarbeiten. Genaueres werde im Oktober 2016 feststehen, kündigte Schmidt an.

Zum Saisonstart 2016 präsentierte sich schick und modern der Sanitärtrakt mit Duschen, Toiletten und Wertfächern. Sauna samt Garten sind schon top und auch das Domizil von Verwaltung und Tauchschule ist erneuert.

Die Saison freilich ist nicht der Brüller, aber mit bis jetzt rund 52 000 Gästen auch noch nicht „die schlechteste“. Der 24. Juni mit fast 35 Grad sei mit über 4000 Badefreudigen der bislang stärkste gewesen. 2015 waren insgesamt 97 000 Menschen ins Freibad Kiebitzberge gekommen. Die Wassertemperaturen liegen seit Anfang Mai zwischen 22 und 24 Grad; jetzt bei 21. „Wer 26 bis 28 Grad vermisst, ist im Freibad verkehrt“, reagiert Schmidt auf Kritik von MAZ-Lesern. Probleme wegen Burkiniträgerinnen gebe es nicht. „Wir hatten hier schon Frauen. Aber das ist ein zulässiges Badeutensil aus entsprechendem Material und das geht in Ordnung“, so der Chef. Pöbeleien von Gästen habe es nicht gegeben.

Freibad der Region

Am 15. Mai 1976 wurde das Freibad Kiebitzberge an die Bürger des Industriegebietes Teltow übergeben. Es war eine Gemeischaftsaktion von Großbetrieben für die Menschen in der Industrieregion.

Auf der rund 40 000-Quadratmeter großen Anlage gibt es ein 50-Meter-Becken, einen Nichtschwimmer-Bereich und ein Baby-Becken. Fast 20 Rettungsschwimmer sind abwechselnd im Einsatz.

2013 wurde die Freibad Kiebitzberge GmbH gegründet.

Sie wird von den Kommunen Kleinmachnow (49,8 Prozent) und Stahnsdorf (20) sowie der Stadt Teltow (30,2) als Gesellschafter getragen. Mit einem jährlichen Zuschuss von einer Million Euro ist seitdem auch die schrittweise Sanierung gesichert. Im Winter 2017 soll sie an den Becken weiter gehen.

Von Claudia Krause

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