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Potsdam-Mittelmark Freie Fahrt für Busse in Bad Belzig
Lokales Potsdam-Mittelmark Freie Fahrt für Busse in Bad Belzig
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14:57 22.01.2016
In der Bad Belziger Karl-Marx-Straße ist die Parkordnung geändert worden. Quelle: Thomas Wachs
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Bad Belzig

Die Macht der Gewohnheit hat zahlreichen Kraftfahrern in dieser Woche ein Knöllchen eingebracht. Denn in der Karl-Marx-Straße der Kur- und Kreisstadt gilt ab sofort eine neue Aufstellordnung für die parkenden Autos.

Voran gegangen war die im vorigen Sommer geäußerte Wunsch der Verkehrsgesellschaft Belzig, die Linienführung am Fläming-Bahnhof zu ändern. Sie wollte zwingend alle Busse – mit Ausnahme der Stadtline 590 – von der Karl-Liebknecht-Straße, via Am Bahnhof und dann in die Karl-Marx-Straße fahren lassen. So bleiben ihnen jetzt knifflige Begegnungen an den nicht wenigen Engstellen erspart. Außerdem können Fahrgäste direkt am Empfangsgebäude der Bahnstation in der Kur- und Kreisstadt ein- und aussteigen.

In der Folge hatte der städtische Ausschuss für Bau- und Planung, Wirtschaft und Finanzen die Veränderung der Parksituation erörtert. Denn nicht zuletzt dem Wunsch von Anwohnern folgend war die Verlegung des Parkstreifens von der Ost- auf die Westseite der Karl-Marx-Straße empfohlen worden, was einigermaßen freie Fahrt für die Busse bedeutet. So dürfen die Autos – vom Krankenhaus aus gesehen – lediglich noch an der rechte Seite in Fahrtrichtung parken. Zwischen Friedrich-Engels-Straße und Fläming-Bahnhof ist die Dauer auf zwei Stunden begrenzt. So sollen Pendler auf die für sie vorgesehenen Parkflächen an der Ladestraße umgeleitet werden. Anwohner indes können Sondergenehmigungen (ohne Zeitlimit) bei der Straßenverkehrsbehörde beantragen. Ob sich womöglich noch mehr Bedarf abzeichnet, wenn die Wohnbebauung dort verdichtet wird, gab Jürgen Gottschalk zu (CDU) bedenken.

Dann freilich herrschte eine lange Weihnachts- und Winterpause bei den zuständigen Behörden. Bis plötzlich über Nacht, noch ehe die Kommune ihre Bekanntgabe dazu verbreitet hatte, die Schilder ausgewechselt wurden. Der interne Informationsfluss im Rathaus jedenfalls schien deutlich besser zu laufen. So wurden die Ordnungshüter entsendet, unmittelbar nach Inkrafttreten der Neuregelung diejenigen mit Strafzetteln zu versehen, die sie nicht gleich gesehen und realisiert haben.

Von René Gaffron

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