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Schon 50 Verträge unter Dach und Fach

Freiwillige vor Schon 50 Verträge unter Dach und Fach

Bewerber für ein Freiwilliges Soziales Jahr und den Bundesfreiwilligendienst haben im Diakonissenhaus Teltow als Unternehmensverbund gute Chancen. Die meisten Plätze für den neuen Jahrgang sind schon vergeben. Aber bewerben lohnt sich immer noch.

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Diana Tangemann (38) hat im Hospiz Lehnin ihren Bundesfreiwilligendienst gemacht, weil sie sich beruflich eventuell umorientieren wollte.

Quelle: privat

Teltow. Für den neuen Jahrgang im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD) ab 1. September 2015 hat das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin insgesamt etwa 60 Plätze im Freiwilligendienst zu besetzen. „Für viele der Plätze im Freiwilligendienst haben wir für den neuen Jahrgang bereits Verträge geschlossen.“ Das sagte Birgit Mathissen, Referentin Freiwilligendienste des Diakonissenhauses, auf Nachfrage der MAZ.

Aktuell seien noch fünf Plätze im Bereich der Altenhilfe frei. Einsatzgebiete wären Einrichtungen in Berlin, Teltow, Beelitz, Caputh, Lauchhammer und im Hospiz Potsdam. Drei Freiwillige könnten sich noch im Bereich der Behindertenhilfe (Teltow, Berlin und Luckau) bewerben und für zwei ist noch Platz im Krankenhaus Ludwigsfelde. „Wir freuen uns über weitere Bewerbungen; auch von Freiwilligen über 27 Jahren“, wirbt die Koordinatorin. Ein Beginn des Freiwilligenjahres sei auch nach dem 1. September 2015 möglich.

Seit dem Einstieg des Diakonissenhauses in die Freiwilligenprogramme sind die Teilnehmerzahlen von 27 im Jahrgang 2012/13 und 2013/14 auf 54 beziehungsweise 50 Freiwillige gestiegen.

Im Unternehmensverbund des Diakonissenhauses helfen FSJler (ab 16 Jahren) und Bufdis (eher ab 30 Jahre) beispielsweise in Krankenhäusern, Altenpflegeheimen, Tagesstätten, in Kitas, Grund- und Förderschule sowie in der Behindertenhilfe. Einsatzorte sind Berlin, Teltow, Kloster Lehnin, Frankfurt (Oder), Lauchhammer, Luckau, Ludwigsfelde, Seelow, Letschin, Werder, Beelitz, Potsdam und Caputh. Die Freiwilligen unterstützen in den jeweiligen Einsatzstellen die Kollegen bei alltäglichen Arbeiten. Dabei werden sie angeleitet und begleitet. „Freiwillige ersetzen aber keine Fachkraft“, stellt Mathissen klar. Mit seinen Ausbildungsmöglichkeiten und den beiden Fachschulen bietet das Diakonissenhaus obendrein die Chance, nach dem Jahr in eine reguläre Ausbildung einzusteigen; zum Beispiel in die Gesundheits- und Krankenpflege.

Die Beweggründe der Bewerber für FSJ und Bufdi sind unterschiedlich. Etwa die Hälfte kämen mit dem Gedanken, einmal einen Job im Sozialbereich auszuüben, andere wollen Wartezeiten bis zum Studium überbrücken, Zeit zum Nachdenken über die Zukunft haben – oder sie wählen das freiwillige Jahr als Notlösung. Diana Tangemann (38) hat zum Beispiel im Hospiz Lehnin ihren Bundesfreiwilligendienst gemacht, weil sie die Arbeit im Bereich der Altenhilfe kennenlernen und sich gegebenenfalls umorientieren wollte. Sie hatte zuvor eine Ausbildung außerhalb des sozialen Bereichs absolviert. Ihr habe die Arbeit viel Freude gemacht und sie hat „die Zeit im Hospiz und die Begegnungen und Erlebnisse mit den Gästen des Hospizes als Bereicherung“ empfunden, berichtet sie.

Einsatz für Freiwillige

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD) als Bildungs- und Orientierungsjahr ermöglichen Menschen aller Altersklassen (Voraussetzung sind zehn Schulbesuchsjahre), Erfahrungen im sozialen Bereich zu sammeln, sich beruflich zu orientieren, sich persönlich weiterzuentwickeln und sozial zu engagieren. Für das FSJ darf das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet sein. Den BFD können auch Menschen über 27 Jahren leisten.

Das Einsatzjahr gewährt den Kontakt zur Arbeitswelt, erfordert eine ständige Präsenz und trainiert das Durchhalten von täglich 8,5 Arbeitsstunden.

Das Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin ist mit mehr als 2300 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in der Region.

Seit September 2011 bietet das Diakonissenhaus das FSJ und auch den BFD in eigener Trägerschaft in Einrichtungen des Unternehmensverbundes an.

Beide Freiwilligendienste beginnen in der Regel am 1. September eines Jahres und dauern normalerweise 12 Monate.

FSJ und BFD laufen mindestens sechs und längstens 18 Monate.

Freiwillige haben bei einer 12-monatigen Tätigkeit einen Anspruch auf 26 Tage Urlaub.

Freiwillige in Einrichtungen des Diakonissenhauses erhalten ein monatliches Taschengeld in Höhe von 300 Euro. Es wird auch für die Zeit der Seminare und des Urlaubs gezahlt. Darüber hinaus stellt die Einsatzstelle kostenlose Verpflegung während der täglichen Dienstzeit bereit.

Bewerbungen sind möglich an: Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin, Freiwilligendienste, Lichterfelder Allee 45, 14513 Teltow, als Email: FSJ@diakonissenhaus.de oder per Fax: 03328/47 03 64; Info: www.diakonissenhaus.de.

Von Claudia Krause

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