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Potsdam-Mittelmark Fremdenverkehrsverein will Botschafter sein
Lokales Potsdam-Mittelmark Fremdenverkehrsverein will Botschafter sein
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07:35 06.03.2018
Fritz Lintow ist Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins „Niemegker Land“. Quelle: Christiane Sommer
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Niemegk

Der Fremdenverkehrsverein „Niemegker Land“ wurde 1994 gegründet. Seitdem war er auf Burg Rabenstein mit einem Info-Punkt präsent. Nun nicht mehr. Warum, erklärt der Vorsitzende Fritz Lintow.

Was steckt hinter dem Umzug des Info-Punktes nach Rädigke?

Fritz Lintow: Ganz verlassen haben wir die Burg nicht. Mit unserer Ausstellung zum Thema Mittelalter, die vor etwa anderthalb Jahren eröffnet wurde, sind wir in gewisser Weise noch auf der Burg Rabenstein präsent. Im Turmzimmer bieten wir aber keine Informationen oder Mitbringsel aus der Region mehr an.

Weshalb nicht?

Die Betreiber haben Eigenbedarf angemeldet. In dieser Folge mussten wir das Turnzimmer räumen.

Wo erhalten Touristen, die mit Beginn des Frühlings wieder häufiger im Hohen Fläming anzutreffen sind, jetzt Informationen oder Mitbringsel?

Mit Saisonstart am 15. April wollen wir den Service auf dem Campingplatzes in Rädigke anbieten. Wir sind gegenwärtig mit den Vorbereitungen beschäftigt. Der Campingplatz wird auch die neue Adresse des Fremdenverkehrsvereins sein. Die alte Rufnummer gilt weiter.

Bedeutet das, dass der Verein den Platz betreiben wird oder ihn gepachtet hat?

Es ist richtig, dass wir den Platz übernehmen wollen. Die Genossenschaft, die ihn bislang betrieb, hatte sich zum Saisonende 2017 überraschend zurückgezogen. Die Gemeinde Rabenstein/Fläming, der der Platz gehört, war danach auf der Suche. Wir wurden durch die Kommune angesprochen. Da wir zugleich auf der Suche nach einem neuen Domizil waren, bahnte sich eine Symbiose an. Das Mitgliedervotum des Vereins steht noch aus. Deshalb möchte ich nichts vorweg nehmen. Mitte März werden wir darüber abstimmen. Ich bin aber zuversichtlich. Der Platz hat Potenzial, liegt ideal und bietet sich für uns geradezu an.

Wer ist Mitglied im Verein?

In der Summe sind wir 26 Mitglieder aus allen Orten des Amtes Niemegk. Geplant ist auch, unsere Arbeit wieder zu intensivieren. Dazu gehört unter anderem, dass der touristische Stammtisch neu belebt wird. Nur so können die Interessen aller optimal vertreten werden. Der Verein will sich als Botschafter der Region verstanden wissen. Ich bin mittlerweile in den Ruhestand gewechselt, kann mich damit stärker als bisher einbringen und werde als Ansprechpartner auf dem Campingplatz zur Verfügung stehen.

Wenn die Mitglieder dem Vorhaben folgen, sind Veränderungen auf dem Rädigker Campingplatz geplant?

Wir wollen den Platz bekannter machen und beleben. Wir hoffen, dass dieser Spagat gelingt, weil die Ruhe den Rädigker Campingplatz ja eigentlich so besonders macht. Geplant ist auch, Technik zu erneuern. Von der Waschmaschine bis zum Wäschetrockner. Wir sind aktuell in Gesprächen und halten nach Fördermitteln Ausschau.

Wie sieht es mit der Pacht und den Übernachtungspreisen aus?

Über die Pacht ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Die Übernachtungspreise sollen vorerst auch unverändert bleiben. Es muss alles erst einmal anlaufen und sich entwickeln. Fakt ist, dass das Interesse am Campingplatz und an der Region groß ist. Unter den hiesigen Einwohnern wie unter Touristen. Die Übernachtungszahlen in den vergangenen Jahren waren auf jeden Fall gut. Das beweist, dass der am R 1 gelegene Platz seine Berechtigung hat. In der neuen Ausgabe des Ferienmagazins „Der Fläming“ wird die neue Adresse des Vereins übrigens schon zu finden sein. Das Heft erscheint pünktlich zur Internationalen Tourismusmesse in Berlin.

Von Christiane Sommer

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