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Potsdam-Mittelmark Frieda Knie und Andrea Hanschke stellen aus
Lokales Potsdam-Mittelmark Frieda Knie und Andrea Hanschke stellen aus
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07:15 27.06.2017
Gisela Richter aus Wiesenburg mit ihrer Enkelin Eline (9). Ihnen gefällt die Bilderserie aus Mohnblumen und Apfelsinen. Quelle: Johanna Uminski
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Lühnsdorf

Es sind vor allem die individuellen Kreationen von Andrea Hanschke und Frieda Knie, die dem Betrachter sofort ins Auge fallen. Die Schmuckunikate in den Rahmen wie auch die Collagen und Monotypien zeigen die originellen und persönlichen Schaffenswege der beiden Künstlerinnen, die sich auf ihre Art und Weise mit dem Thema „Essbare Blüten“ auseinandergesetzt haben.

Mohnblumen haben es Frieda Knie angetan, sie verarbeitet ihre Liebe zu den Pflanzen immer wieder in ihren Werken. Quelle: Johanna Uminski

So heißt die aktuelle Ausstellung im Landhaus Alte Schmiede in Lühnsdorf. Zur Eröffnung der Vernissage kamen Kunstbegeisterte, Interessierte und Freunde, um sich von den Arbeiten der Schmuckdesignerin und denen der Druckgrafikerin zu überzeugen.

Die Idee hatten die beiden Künstlerinnen schon länger

Die Idee, eine gemeinsame Ausstellung zu machen, schwirrte Frieda Knie und Andrea Hanschke, die sich seit 2013 kennen, schon lange im Kopf herum. „Wir hatten die Idee etwas mit Blumen zu machen und sind zum Schluss auf essbare Blüten gekommen“, sagt Andrea Hanschke, Schmuckdesignerin aus Treuenbrietzen. Das Thema stand bereits letztes Jahr fest. Seitdem haben sich beide Frauen intensiv mit dem Thema und der Umsetzung beschäftigt.

Frieda Knie mit einem ihrer Werke. Quelle: Johanna Uminski

Dahlien, Gänseblümchen, Jasmin, Mohn und Stiefmütterchen sind nur einige der Blüten, die für den Verzehr geeignet sind. „Aus Neugier habe ich auch probiert - zum Beispiel Clematis oder Ringelblumen als Dekoration im Salat“, sagt Frieda Knie, Druckgrafikerin aus Wiesenburg.

Inspiration fanden sie in der Natur

Die Inspirationen für ihre Kunstwerke haben sie aus der Natur geschöpft. „Da findet man alles und muss es dann nur noch umsetzen – das findet zunächst im Kopf statt und dann fängt man an zu experimentieren“, so Knie. Ideen müssen zunächst reifen, bevor sie Gestalt annehmen. Lieblingsstücke haben beide Künstlerinnen ebenfalls. „Ich bin bei einer Blüte irgendwann hängen geblieben – das ist die Mohnblume, die ich einfach schön finde“, so die Druckgrafikerin.

In ihren Monotypien und Collagen verwendet die Künstlerin auch bereits vorhandene Materialien. „Ich kann nichts wegschmeißen und manchmal finde ich in meinen Schubladen etwas, das ich dann doch wiederverwenden kann.“

Hintergrund

Die Kunstwerke von Frieda Knie und Andrea Hanschke können auch käuflich erworben werden. Die Preise für die Kunstwerke liegen zwischen 85 und 1600 Euro.

Die Ausstellung im Landhaus „Alte Schmiede“ läuft noch bis zum 2. Dezember 2017. Bei Interesse können die Mitarbeiter im Landhaus angesprochen werden. Frieda Knie arbeitet mit Collagen, Monotypien und Holzdruck und hat eine eigene Werkstatt in Wiesenburg.

Andrea Hanschke entwirft handgefertigten Schmuck und verwendet natürliche Materialien. Weitere Informationen zu den Werken und den Künstlerinnen unter www.knie-frieda.de und www.hanschke-schmuckdesign.de.

Lieblingswerke hat die Grafikdesignerin auch. „Die letzten Bilder, die entstanden sind, gefallen mir besonders – es wird mir auch schwerfallen, sie zu verkaufen“. Für Andrea Hanschke ist das Schmuckstück, an dem sie aktuell arbeitet, ihr Lieblingswerk. Wenn sie aber doch eins nennen müsste, dann fällt ihre Wahl auf die „Kesse Kresse“. „Das ist eine Kette aus Kresse und Blüten, die Hand gefilzt wurden“, so die Schmuckdesignerin. Zur Eröffnung der Vernissage betonte die Gaststättenbesitzerin Martina Kaufmann-Götz das besondere Ambiente für die ausgestellten Werke.

Auch die Gäste sind begeistert von den Bildern

Gisela Richter sprechen die Werke von Frieda Knie besonders an. „Sie ist so vielfältig und kreativ – wenn ich könnte, würde ich alles kaufen“, sagt die Wiesenburgerin, die bereits ein Mohnbild der Künstlerin erworben hat. Auch ihre Tochter überzeugen die Arbeiten. „Ich finde es inspirierend, wie andere Leute grafisch arbeiten“, sagt Maja Richter, die seit 10 Jahren in Schweden wohnt. Auch ihre neunjährige Tochter Eline hat bereits ein Lieblingsstück entdeckt. „Ich mag die Blumenkette aus Filz.“

Ein weiteres Werk aus der Ausstellung. Quelle: Johanna Uminski

Barbara Brunner kennt die Schmuckdesignerin und ihre Arbeiten bereits. „Die Ketten und die Rahmen passen sehr gut zusammen“, sagt die Treuenbrietzerin, der die Kesse Kresse und die Rosenblütenkette besonders gut gefallen. Roswitha Eigen beeindrucken auch die Ketten, die aber ihrer Meinung nach am besten an der Wänden hängen sollten. „Die beiden haben ganz tolle Ideen.“

Von Johanna Uminski

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