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Potsdam-Mittelmark Frontalzusammenstoß im Nebel – drei Verletzte
Lokales Potsdam-Mittelmark Frontalzusammenstoß im Nebel – drei Verletzte
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17:24 19.10.2017
Der beschädigte Linienbus nach dem Unfall zwischen Damsdorf und Trechwitz. Quelle: Christian Griebel
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Damsdorf

Schwer gekracht hat es am Donnerstag um 10.05 Uhr auf der Straße zwischen Damsdorf und Trechwitz. Dort stießen im dichten Nebel auf gerader Strecke ein Linienbus und ein Kleintransporter frontal zusammen.

Der völlig zerstörte VW-Transporter. Die Feuerwehr musste die eingeklemmte Fahrerin befreien. Quelle: Julian Stähle

Bei dem Unfall wurden nach Angaben der Polizei drei Personen verletzt.

Die Trechwitzer Straße musste für die Bergungsarbeiten vorübergehend voll gesperrt werden, konnte am Mittag aber wieder freigegeben werden.

Wie es zu dem Unfall kam, war am Mittag noch unbekannt. Ob der dichte Nebel bei dem Zusammenstoß eine Rolle spielte, wird die Polizei nun ermitteln.

Polizisten und Mitarbeiter einer Abschleppfirma am Unfallort. Ein Kran hievt den Transporter aus dem Waldstück. Quelle: Julian Stähle

Bei den Unfallfahrzeugen handelt es sich um einen VW Kleintransporter und einen Bus der Firma Behrendt der Linie 554 auf dem Weg zum Hauptbahnhof. Durch die Wucht des Zusammenstoßes drehte sich der Transporter um seine Achse und schleuderte nach Angaben von Polizeisprecher Oliver Bergholz gegen einen Baum. Die 22-jährige Fahrerin wurde eingeklemmt und erlitt dabei schwere Verletzungen. Erst herbeieilende Feuerwehrleute konnten die Frau aus dem völlig zerstörten Fahrzeug befreien. Rettungssanitäter brachten sie ins Krankenhaus.

Der 60 Jahre alte Busfahrer erlitt bei dem Frontalcrash Prellungen. Er und eine 49 Jahre alte Frau, die hinter dem Busfahrer saß, wurden zudem durch umherfliegende Glassplitter verletzt. Beide konnten vor Ort von Rettungssanitätern ambulant versorgt werden.

Viele Helfer eilten zum Unfallort. Quelle: Julian Stähle

Zum Unfallzeitpunkt saßen glücklicherweise nur zwei Passagiere im Bus, der erst wenige Minuten zuvor am Lehniner Busbahnhof gestartet war. Der Unfallort liegt in einem Waldstück hinter Damsdorf, wenige hundert Meter von Trechwitz entfernt. Im Transporter waren die Fahrerin und ihr Hund unterwegs. Über dessen Zustand ist nichts bekannt.

„Dem Busfahrer geht es Gott sei Dank wieder gut“, sagte am Nachmittag Annett Bleike-Behrendt vom Omnisbusbetrieb Fritz Behrendt OHG in Lehnin. Es seien sofort nach dem Unfall Mitarbeiter zum Unfallort gefahren. „Wir lassen einen Fahrer und die Fahrgäste in einer solchen Situation nicht alleine.“

Der Alarm lief eingestuft als Massenunfall mit fünf bis neun Verletzten in der Leistelle auf. Zum Unfall rückten die Feuerwehren Lehnin, Damsdorf und Trechwitz aus. Nach Angaben des diensthabenden Lagedienstführers in der Feuerwehrleitstelle Brandenburg, Sebastian Klamt, konnte ein Rettungshubschrauber wegen des Nebels nicht landen. Vier Rettungswagen waren vor Ort, ebenso zwei Notärzte und der leitende Notarzt des Landkreises Potsdam-Mittelmark und der Organisationsleiter des Rettungsdienstes.

Nach der Versorgung der Unfallopfer und Bergung der Fahrzeuge konnte die Straße um 12.45 Uhr wieder freigegeben werden. Der Sachschaden liegt bei mehr als 70 000 Euro. Eine Abschleppfirma transportierte die Fahrzeuge in Werkstätten. Das Busunternehmen Behrendt organisierte einen Ersatzbus, der nun die Strecke bedient.

Von Marion von Imhoff und Philip Rißling

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