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Fünf Zapfsäulen sind in Planung

Kleinmachnow setzt auf Elektroautos Fünf Zapfsäulen sind in Planung

Bislang gibt es für Fahrer von Elektroautos in Kleinmachnow nur eine magere „Zapfsäule“ am Rathaus, um ihrem Wagen Saft zu geben. Doch das soll sich ändern. Gemeindevertreter haben jetzt angeregt, mehr Ladestationen in der Gemeinde zu bauen. Doch der Bürgermeister ist skeptisch – er fürchtet, auf den Kosten sitzenzubleiben.

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Bislang einzige Ladestation für Elektroautos am Kleinmachnower Rathaus.

Quelle: Jürgen Stich

Kleinmachnow. Einen Antrag auf die Förderung von fünf Ladestationen für Elektroautos soll Kleinmachnow beim Bundesprogramm „Ladeinfrastruktur“ stellen – das hat die Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Gefördert werden dabei sowohl Schnell- als auch Normalladesäulen, wobei sowohl der Netzanschluss als auch die Montage der Station subventioniert werden. Die Förderquote beträgt maximal 40 Prozent. Die Gemeinde verfügt derzeit über eine einzige öffentliche Ladesäule, die sich vor dem Rathaus befindet. Die Antragsteller – die Fraktion CDU/FDP – schlagen als Standorte fünf Orte vor, an denen sowohl öffentliche Parkraumkapazitäten vorhanden sind, als auch die Nutzer üblicherweise eine längere Zeit verbringen: den Parkplatz am Rathausmarkt, den Parkplatz des Freibads Kiebitzberge, die Musik- und Volkshochschule Kleinmachnow/Weinberggymnasium, die Eigenherd-Schule sowie die Steinweg-Schule. Abgegeben werden soll der Strom „zu einem fairen Preismodell“. Bürgermeister Michael Grubert (SPD) verwies darauf, dass im gesamten Land Brandenburg insgesamt nur 66 Ladesäulen gefördert werden sollen und Kleinmachnow nach seiner Einschätzung davon höchstens eine zugesprochen bekommen würde. Er plädierte dafür, diese Leistung lieber an einen Anbieter zu vergeben. Die Gemeindevertreter folgten seiner Argumentation jedoch nicht und beschlossen mehrheitlich, dass sich die Gemeinde an dem Bundesprogramm beteiligen und unverzüglich einen Antrag auf die Förderung stellen soll.

Von Konstanze Kobel-Höller

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