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Potsdam-Mittelmark Für 200.000 Euro: Die Deichstraße ist saniert
Lokales Potsdam-Mittelmark Für 200.000 Euro: Die Deichstraße ist saniert
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16:26 23.08.2017
Peter Kamolz (Linke) vom Ortsbeirat Lehnin, Bauamtsleiterin Angela Böttge, Bürgermeister Uwe Brückner und Ortsvorsteher Frank Niewar (beide SPD, v. l.) durchtrennen Mittwochnachmittag das symbolisch gespannte Band in der Deichstraße. Quelle: MAI
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Lehnin

Nach mehrmonatiger Bauverzögerung hat die Gemeinde Kloster Lehnin am Mittwoch die grundlegend sanierte Deichstraße in Lehnin offiziell freigegeben. Nach Angaben von Bürgermeister Uwe Brückner (SPD) kostete der Ausbau des unbefestigten 282 Meter langen Sandweges 200 000 Euro. Baubeginn war bereits im September 2016, im April waren die wichtigsten Arbeiten abgeschlossen, Nachbesserungen aber dauerten bis jetzt in den Spätsommer.

Die Sanierungsverzögerung hat sich durch die zweite Ausschreibung ergeben, die erste war gescheitert. Bei der ersten Submission hatte sich gezeigt, dass zu den geplanten Kosten kein Unternehmen bereit war, zu bauen. „Es ist immer schwieriger, die Bauvorhaben umzusetzen und selbst Planer dafür zu finden“, so Brückner. Verzögerung entstand zudem, weil es die Auflage gab, baulich zu verhindern, dass auslaufendes Öl ins Grundwasser gelangen könnte.

Die Deichstraße ist eine Anliegerstraße. Die umlagefähigen Kosten kommen zu 70 Prozent auf die 31 Haushalte zu. So weiß Anwohner Christian Knoth, dass er 3500 Euro zu zahlen hat: „Das ist in Ordnung“, sagt er .

Nicht alle Anwohner waren davon überzeugt, dass der Ausbau nötig ist. Brückner verweist aber auf die Wertsteigerung der Grundstücke „und für die Häuser ist es auch nicht schlechter“. Nötig war der Ausbau, weil es keine Regenentwässerung in der Straße gab. Die Straße zu pflastern sei nicht teurer als Asphalt gewesen. Anwohner hätten sich im Vorfeld mehrheitlich zudem für eine rote Pflasterung ausgesprochen, so Brückner.

Von Marion von Imhoff

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