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Für fünf Millionen ein Haus für Frohsinn

Teltow baut neues Hortgebäude Für fünf Millionen ein Haus für Frohsinn

Nach vielen Jahren doppelt genutzter Schulräume entsteht jetzt neben der Stubenrauch-Grundschule ein separates Hortgebäude mit Platz für 350 Kinder. Es wird ein lichtdurchflutetes Atrium geben und Funktionsräume für die Hortkinder, damit sie sich am Nachmittag gut beschäftigen können. Fünf Millionen Euro kostet der Neubau in der Elsterstraße.

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Am Grundstein für den neuen Hort mörtelten am Mittwoch auch Teltower Kinder mit.

Quelle: K. Lippisch

Teltow. Das Haus soll nur im Frieden stehen und möge bis unters Dach erfüllt sein von Frohsinn, Heiterkeit und Gelache. Diese Worte von Solveig Haller waren am Mittwoch nicht die einzigen wohlwollenden auf der Baustelle in der Elsterstraße. Dort legte die Leiterin des Teltower Kita-Eigenbetriebes gemeinsam mit Kindern, Hort-Leiterin Grit Heidtke-Reimann, Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) und Bauleuten den Grundstein für ein modernes Hortgebäude auf dem Gelände der kommunalen Ernst-von-Stubenrauch-Grundschule.

Angesichts der bereits laufenden Arbeiten zur Herstellung der Fundamente und der Bodenplatte versicherte Thomas Schmidt, dass die wachsende Kommune weiterhin „entsprechende Häuser für Junge und Alte schaffen“ werde. „Dafür ist das Geld da“, sagte der Bürgermeister und widersprach Kritikern unter den Politikern, die angesichts anderer Großprojekte in der Stadt solcherart Infrastrukturmaßnahmen gefährdet sehen.

Rund fünf Millionen Euro fließen in den Hortbau, auf den die Schule und der Kita-Eigenbetrieb schon lange gewartet haben. Denn doppelt genutzte Klassenräume seien genauso ungünstig wie fehlende Erzieherräume; selbst Hortleiterin Heidtke-Reimann hat bislang ohne eigenes Büro auskommen müssen. Auf rund 2257 Quadratmetern Nutzfläche und über zwei Etagen entsteht das moderne Hortgebäude. Nach seiner Fertigstellung bietet der barrierefreie Bau dann für 350 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren Platz zur selbstbestimmten Beschäftigung. Die zukünftigen Funktionsräume des Hortes sind den Bedürfnissen der Kinder angepasst und bieten vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten. Bislang konnten laut Heidtke-Reimann nur 230 Kinder aufgenommen werden. Seit 11 Jahren leitet sie den Hort in der Grundschule. Seit 2011 laufen die Gespräche und Planungen für einen Neubau. „Was lange währt, wird gut“, machte der Bürgermeister Mut, und die Kinder tanzten unter viel Beifall der Erwachsenen zum „Happy“- Song.

Jetzt freuen sich erst einmal alle darauf, den Baufortschritt vor der Haustür beobachten zu können. Zum Schuljahresbeginn 2016 soll der Neubau fertig sein, dessen Herzstück ein lichtdurchflutetes Atrium ist, das über runde Lichtkuppeln im Flachdach mit Tageslicht versorgt wird. Für die Warmwasserbereitung wird eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert. Der zuständige Architekt Guido Borkmann lebt seit 16 Jahren in Stahnsdorf und war bereits in Potsdam und im Umland an anderen Kitabauten beteiligt. Die Umsetzung des Teltower Hortbaus hat die S&P Sahlmann Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH Potsdam übernommen.

Von Claudia Krause

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