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Fußballplatz und Leinenpflicht

Bürgerhaushalt für Kleinmachnow Fußballplatz und Leinenpflicht

Mit mehr als 2300 Teilnehmern war die Beteiligung für den Bürgerhaushalt Kleinmachnow sehr hoch. Dabei wurde deutlich, dass sich viele Einwohner eine Nutzung der Brachfläche neben dem Rathaus für einen Fußballplatz und einen Fitnessparcours wünschen. Außerdem soll die Leinenpflicht für Hunde konsequent durchgesetzt werden.

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Viele Kleinmachnower fordern, dass die Leinenpflicht für Hunde in der Gemeinde konsequenter als bisher durchgesetzt wird.

Quelle: DPA

Kleinmachnow. 2305 Kleinmachnower Bürger und Bürgerinnen haben ihre Stimmen auf jeweils bis zu drei Projekte aus dem diesjährigen Bürgerhaushalt verteilt – das sind 13,7 Prozent der wahlberechtigten Einwohner ab 16 Jahren. Insgesamt wurden 6651 Stimmen auf die 148 Ideen abgegeben, die zuvor aus den 632 eingereichten Vorschlägen ausgewählt und zur Wahl gestellt worden waren.

Auf dem Dach einer Ladenfläche soll Sport getrieben werden

Mit 322 Stimmen gewann damit mit Abstand der Wunsch, die Grünfläche neben dem Bürgersaal des Rathauses auf dem Dach der momentan leerstehenden Ladenfläche zur Hälfte als eingezäunten Fußballplatz und zur anderen Hälfte als Bewegungsparcours für alle Generationen nutzbar zu machen. Auf Platz Zwei (266 Stimmen) wurde eine finanzielle Unterstützung des TKS-Busnetzes vorgeschlagen, etwa um kürzere Takte zur S- und U-Bahn nach Berlin und Teltow, einen regelmäßigen Bus 628 (statt Rufbus) oder eine neue Linie für den Bereich Rudolf-Breitscheid-Straße-Schleusenweg-Märkische Heide-Steinweg zu ermöglichen. Auch auf dem dritten Platz landete ein Anliegen des öffentlichen Nahverkehrs, nämlich die Unterstützung des S- und RE-Bahn-Anschlusses mit allen Mitteln.

Das Zick-Zack-Fahren auf Hauptstraße soll beendet werden

Es folgen der Wunsch nach einem öffentlichen Kompostplatz, der kostenfrei nutzbar sein soll, dass die Leinenpflicht für Hunde durchgesetzt wird und nach Lärmschutz an der A 115. Auf Platz 7 kam das Anliegen, dass an den Hauptverkehrsstraßen Kleinmachnows künftig Parkverbote eingeführt werden sollen, damit der Durchgangsverkehr zügig durch den Ort gelangt. Dieses Phänomen – dass aufgrund geparkter Fahrzeuge am Zehlendorfer Damm, der Ernst-Thälmann-Straße, dem Thomas-Müntzer-Damm oder der Karl-Marx-Straße Autos, Lieferverkehr und auch Radfahrer oft Schlangenlinien fahren müssen und auch kleinere Staus entstehen – war auch Thema in der jüngsten Gemeindevertretersitzung. Mit der Errichtung von ein oder zwei großen Abenteuerspielplätzen (168 Stimmen) sowie der Reduktion oder gar Abschaffung der Kita-Gebühren (158 Stimmen) schafften es schließlich – abgesehen vom Fußballplatz – noch zwei Familienthemen in die Top 10. Den letzten Platz teilen sich aufgrund von Stimmengleichheit schließlich die beiden Wünsche, dass ein Stadtjäger eingestellt wird, um die Wildschweinproblematik in den Griff zu bekommen, sowie dass der Parkraum im Bereich des Rathausmarktes bald in Kurzzeitparkplätze umgewidmet wird.

Die Gremien der Gemeindevertretung werden nun in den nächsten Monaten beraten, ob und wie die Vorschläge aus den Top 10 im Rahmen der Haushaltsplanung umgesetzt werden können.

Von Konstanze Kobel-Höller

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