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Stahnsdorfer Firma rüstet Airport im Oman aus

Brandschutz am Flughafen Muscat Stahnsdorfer Firma rüstet Airport im Oman aus

Die GTE Brandschutz AG in Stahnsdorf (Potsdam-Mittelmark) baut im Sultanat Oman auf dem Flughafen in Muscat ein komplettes Brandschutzsystem auf. Die Anlage ist seit Mittwoch auf dem Weg in den Oman. Im Herbst soll sie aufgebaut werden – und drei Wochen später betriebsbereit sein.

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Für den Flughafen in Muscat liefert die Stahnsdorfer Firma ein komplettes Brandschutzsystem.

Quelle: imago

Stahnsdorf. Die GTE Brandschutz AG in Stahnsdorf schickt ihre Mitarbeiter in die Wüste. Nach erfolgreichen Preisverhandlungen mit einem langjährigen Geschäftspartner im Rheinland zu Beginn dieses Jahres konnte sich das familiengeführte Unternehmen einen Auftrag im Sultanat Oman sichern. In der Hauptstadt Muscat werden die Stahnsdorfer einen Bereich des Flughafens mit einem kompletten Brandschutz-Paket – Schutztore, elektronische Steuerung mit Notstromversorgung und einer Freifahrtsteuerung im Brandfall – ausrüsten. „Das ist für uns schon ein besonderer Auftrag, weil 80 Prozent unserer Geschäftspartner in Europa sitzen. In den arabischen Ländern haben wir bislang nur eine Hand voll Auftraggeber“, sagt Firmenvorstand Philip Capellen.

Der Container mit der kompletten Ausrüstung wurde am Mittwoch auf einen Schwerlaster verladen und zum Geschäftspartner ins Rheinland gebracht. Von dort soll er im Sommer per Schiff seine Reise nach Muscat antreten. Montiert wird die Brandschutzanlage im Herbst. Nach etwa drei Wochen soll sie in Betrieb genommen werden können. „Dort werden etwa fünf Spezialisten aus dem Oman, aus Pakistan und aus Indien unter Anleitung eines Mitarbeiters aus Stahnsdorf die Anlage aufbauen“, sagt Capellen. Nach seinen Worten bewegt sich das Auftragsvolumen für den Betrieb in einem „höheren fünfstelligen Bereich“.

Das Projekt betreut Torben Rix, der im Unternehmen das Projektmanagement unter sich hat. Er gehört zum neuen jungen Führungsteam, das jetzt nach einem Generationswechsel seit April dieses Jahres den Betrieb mit rund 70 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund zehn Millionen Euro leitet. Die Neustrukturierung war notwendig, weil die Aufträge zunahmen und die Firma dafür mehr Mitarbeiter brauchte, meint Capellen. Einmal im Jahr werden Monteure des Stahnsdorfer Unternehmens in den Oman fliegen, um die Anlage zu kontrollieren und zu warten.

Neu im Team ist Carolin Szuggars, die für die Firmenentwicklung eingestellt wurde. Ihre erste Aufgabe ist die Weiterentwicklung von Rauchschutzvorhängen, die zur Zulassung geführt werden sollen.

Der nächste Auftrag steht bereits auf der Agenda. So könnte demnächst der größte Flughafen Europas mit einer kompletten Brandschutzanlage aus dem Stahnsdorfer Unternehmen ausgerüstet werden. „Wir bereiten uns derzeit auf dieses Projekt vor“, sagt Vorstand Capellen. Aus Sicherheitsgründen darf er den Namen des möglichen neuen Auftraggebers noch nicht nennen.

Von Heinz Helwig

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