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Potsdam-Mittelmark Gastronomen sind bereit für den Ansturm
Lokales Potsdam-Mittelmark Gastronomen sind bereit für den Ansturm
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17:52 26.04.2017
Der Markt auf dem Werderaner Baumblütenfest ist, wie hier im vergangenen Jahr, immer sehr gut besucht. Quelle: Julian Stähle
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Werder

Immer mehr Stände, Hütten und Klohäuschen füllen den Marktplatz auf der Insel in Werder. Zur Eröffnung des 138. Baumblütenfestes am Sonnabend wird die sonst so idyllische Altstadt kaum wiederzuerkennen sein. Die zahlreichen Gastronomen und Hoteliers stecken unterdessen seit Tagen mitten in den Vorbereitungen auf den Besucheransturm.

Zum zweiten Mal erlebt das auch Liane Schulz, Inhaberin vom Café und Brasserie Hagemeister in der Baderstraße. Im Dezember 2015 hatte sie eröffnet und bereits im vergangenen Jahr zum Blütenfest frisch im Holzofen gebackene Flammkuchen unter freiem Himmel in Weingartenflair verkauft. An diesem Konzept hat sich für dieses Jahr nichts geändert, wie sie verrät. „Ich backe außerdem, wie sonst auch, etwa zehn Kuchen am Tag selbst“, so Schulz. Diesen können die Gäste zusammen mit Kaffee oder Wein draußen genießen.

Liane Schulz ist Geschäftsführerin vom Café Hagemeister in Werder. Quelle: Luise Fröhlich

Wohl auch wegen der vielen Arbeit, die die Glindowerin in den Kuchen und die Gestaltung des Cafés investiert, sei der Betrieb generell sehr gut angelaufen. Das Frühstücksbüffet von mittwochs bis sonntags sei besonders am Wochenende oft ausgebucht. Neben kleinen und größeren Mittagsgerichten verkauft Schulz im Hagemeister aber auch regionale Produkte von Honig über Obstliköre und Brände. Zum Baumblütenfest wird zum Beispiel auch Obstwein von Dietmar Bade auf den Tisch. Die vier Ferienwohnungen, die ebenfalls zum Café gehören, sind für die Festzeit, aber auch durchgängig bis zum Herbst gut belegt. Ärgerlich findet Schulz, dass viele Café-Gäste wegen des Parkverbotes auf der Insel schon Tage vor dem Blütenfest wegbleiben.

Café Unter den Linden hat geschlossen

Diese Erfahrung musste auch „Buki“ mit dem im September eröffneten Eiscafé „Isola Bella“ an der Föhse machen. Der Inhaber kennt den Ausnahmezustand allerdings schon von seinem Restaurant „Pane e Vino“, das er einen Steinwurf entfernt in der Straße Unter den Linden betreibt.

Das Parkverbot-Problem kennt Stefanie Schulz, Chefin im „Café Jacob“ gegenüber in der Torstraße, ebenfalls schon aus dem vergangenen Jahr. Abgesehen davon, dass sie täglich die Treppe zum Eingang schrubben musste und Fußabdrücke die Fensterscheiben zierten, hatte sie aber keine schlechten Erfahrungen mit dem Volksfest und seinen Besuchern gemacht. Im Gegenteil: Ihr selbst gebackener Kuchen hat an manchen Tagen kaum für alle gereicht.

Bianca Bierbach hat mit einem Schild vor dem Café Unter den Linden indes angekündigt, dass sie dauerhaft schließt. Seit etwa vier Wochen schon ist der Betrieb komplett eingestellt. Nach MAZ-Informationen soll dort ein neues italiensches Restaurant eröffnen. Noch sind die Fenster aber mit der Aufschrift des Linden-Cafés beklebt.

Von Luise Fröhlich

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