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Gebremster Aufschwung im Hohen Fläming

Lokaler Arbeitsmarkt Gebremster Aufschwung im Hohen Fläming

Während anderenorts die Frühjahrskonjunktur brummt verläuft der saisonal übliche Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt im Hohen Fläming eher gebremst. Die Arbeitslosenquote in Bad Belzig und Umgebung ist gerade einmal von 9,6 auf 9,5 Prozent gesunken. Dabei gibt es derzeit 287 offene Stellenangebote.

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Konjunkturbremse: Keine Produkttion bei RAD Medical in Niederwerbig.

Quelle: Thomas Wachs

Bad Belzig. Die Frühjahrskonjunktur hat im Hohen Fläming offenbar (noch) nicht die übliche Wirkung. Vielmehr verläuft der saisonal erwartete Aufschwung nur gebremst. So sind Ende März hierzulande lediglich 1979 Erwerbsfähige ohne feste Beschäftigung registriert worden – das sind exakt 22 weniger als im Monat zuvor. Die Quote hat sich damit um lediglich 0,1 Punkt verbessert und liegt jetzt bei 9,5 Prozent. Der Vorjahreswert war deutlich besser: 9,0 Prozent.

Das geht aus der Donnerstagvormittag veröffentlichten Statistik hervor. Sie hinkt damit dem allgemein positiven Trend hinterher. Im Land Brandenburg ist die Arbeitslosenquote um 0,4 Punkte auf 8,7 Prozent gesunken. Wie berichtet gibt es einen vermehrten Zugang von Maschinen- und Anlagenfahrern sowie Textilarbeitern, was auf die ungeklärte Lage beim Windelhersteller RAD Medical in Niederwerbig schließen lässt. Des weiteren haben sich – bemerkenswert um diese Zeit – Tiefbauer arbeitslos gemeldet. Wachleute, die gerade noch für den Einsatz in Übergangswohnheimen gesucht wurden, sind angesichts des gebremsten Zustroms gerade nicht mehr so gefragt.

Wie Marko Wilke erklärte, habe es aber die Einstellungen in der Gastronomie und Landwirtschaft gegeben. Für den Geschäftsstellenleiter der Arbeitsagentur in Bad Belzig ist es obendrein ein gutes Zeichen, dass in der Transport- und Logistik-Branche bis hin zum Verkauf neue Perspektiven absehbar sind. „Es wird produziert und muss zur Kundschaft gebracht werden“, erklärt er.

Mehr denn je stabilisiert sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen von fast 780. Das sind fast 40 Prozent aller Betroffenen. Den sich abzeichnenden Personalbedarf bei den Unternehmen gelt es auch diesem Klientel zu decken, wie sich die Behörde vorgenommen hat. „Chancen bieten sich allemal“, so Marko Wilke. 287 Stellenangebote liegen ihm aktuell vor. Vor einem Jahr waren es lediglich 127.

Von René Gaffron

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