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Gedenktafeln sollen neugierig machen

Reformationsjubiläum in Brück Gedenktafeln sollen neugierig machen

Anlässlich des Reformationsjahres will die Stadt Brück ab dem nächsten Jahr an markanten Gebäuden und Orten Stadtgeschichte vermitteln. Dazu sollen Informations- und Gedenktafeln entwickelt werden. Eine Ausweitung der Idee auf das gesamte Amtsgebiet wird bereits erwogen.

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In Brück informiert eine Freiluftausstellung seit Februar an der Lambertuskirche über die Bezüge der Stadt zur Reformation.

Quelle: Thomas Wachs

Brück. Bis zum Lutherjahr 2017 sollen die ersten fünf historischen Gebäude in Brück mit Informationstafeln versehen werden. Diese Idee hat die Stadtverordnete Isabel Pesch-Kolarczyk (Pro Brück) jetzt zur Diskussion gestellt. „Aufgeschnappt wurde diese Idee in unserer Partnerstadt Spisská Belá“, erläutert die Brückerin. Dort werden in Slowakisch, Englisch, Deutsch und Polnisch auf großen und kleinen Tafeln, ergänzt mit einem Faltplan, die Sehenswürdigkeiten der Stadt vorgestellt. Als sich die Stadtverordnete sodann im Fläming umgeschaut hat, fand sie ähnliche Beispiele in Bad Belzig und in Treuenbrietzen. „Eine Beschilderung mit Hinweis- beziehungsweise Informationstafeln bietet die Möglichkeit, auf die baulichen Schätze aufmerksam zu machen und auch die Geschichte und Kultur der Stadt, und ebenso ihrer Ortsteile, zu vermitteln“, sagt Pesch-Kolarczyk. Sie habe dabei nicht nur Touristen sondern auch Einheimische im Blick. „Als Nebeneffekt sehe ich es, dass dadurch die Brücker ihre Stadt besser kennen lernen und so eine größere Verbundenheit und Identifikation mit der Stadt entsteht“, so die Abgeordnete.

Zum Auftakt fünf Tafeln geplant

Fünf Tafeln sollen der Anfang markieren. Dabei wird an die Kirchen gedacht sowie an die Postsäule, die Alte Post, das Zollhaus, die Mühle oder das Stadttor. Im Laufe der Jahre soll das System erweitert und auch in den Ortsteilen fortgesetzt werden. Bei der Ausarbeitung der Texte will die Stadt mit dem Chronisten Walter Ehle und der Herausgeberin der „Brücker Geschichten“, Karin Hanusch, zusammenarbeiten. Angedacht ist zudem, gemeinsam mit der Oberschule ein Projekt zu starten.

Die Idee fand in der Stadtverordnetenversammlung allgemeine Zustimmung. „Wir sollten danach ein Gesamtkonzept erarbeiten“, schlug der amtierende Bürgermeister, Michael Klenke (SPD), vor. Matthias Schimanowski (Pro Brück) verwies auf ähnliche Ideen im Tourismusverein Zauche-Fläming und regte eine Zusammenarbeit an. Dadurch könnte im gesamten Amtsgebiet eine einheitliche Form der Ausschilderung erfolgen. Bisher gibt es in Borkheide Tafeln die entlang des Hans-Grade-Wanderweges an dessen Wirken erinnern. In Cammer wurden im Gutspark sowie im Dorf ebenfalls einige Erläuterungstafel aufgestellt. Auch in Golzow gibt es an den beiden Kirchen, der Wassermühle sowie am ehemaligen Schloss Informationen.

Kosten stehen noch nicht fest

In Brück soll jetzt eine Arbeitsgruppe entstehen, die über die Gestaltung der Tafeln berät und die begleitenden Flyer entwickelt. Diese sollen mindestens in Deutsch, Englisch und den Sprachen der beiden Partnerstädte in der Slowakei und in Polen erscheinen. Vor allem sollen zunächst die Kosten ermittelt werden, damit diese in den kommenden Haushalt eingearbeitet werden können.

Von Andreas Koska

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