Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Geld für Schulanbau und Skateranlage
Lokales Potsdam-Mittelmark Geld für Schulanbau und Skateranlage
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:47 02.03.2018
In der Grund- und der Oberschule in Brück wird es eng. Ein Anbau soll auf dem Campus bald realisiert werden. Quelle: Andreas Koska
Anzeige
Brück

Die Stadt Brück wächst und damit seine Steuereinnahmen. Allein die Anteile an der Einkommenssteuer der Einwohner sind laut Kämmerei in den vergangenen sieben Jahren um ein Drittel gestiegen. Das bedeutet etwa 500 000 Euro zusätzlich in der Kasse.

Eine halbe Million Euro beträgt dennoch das eigentliche Defizit im aktuellen Haushalt, das jedoch aus der Rücklage geschlossen werden kann. Deshalb haben die Parlamentarier das Zahlenwerk während der jüngsten Sitzung einstimmig und durchaus mit einem Lächeln verabschiedet.

Zuzug und mehr Geburten

7,5 Millionen Euro umfasst der Ergebnishaushalt und elf Millionen Euro ist das Volumen des Finanzhaushalts. Alle Pflichten können daraus erfüllt und ein paar freiwillige Aufgaben ebenfalls in Angriff genommen werden.

Kindereinrichtungen und Schulen sind dank Zuzug und mehr Geburten gut gefüllt. Das bringt allerdings einige Probleme mit sich. Deshalb soll – ganz wichtig – ein Multifunktionsgebäude auf dem Schulcampus entstehen, in dem einerseits Unterrichtsräume bereitgestellt werden und andererseits ein Veranstaltungssaal zur Verfügung steht.

Kredit soll helfen

Rund 2,9 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. Der Bau soll per Kreditaufnahme finanziert werden. Allerdings gibt es schon langfristige Verbindlichkeiten von mehr als vier Millionen Euro, so dass rein rechnerisch jeder Bürger der boomenden Stadt mit 1175 Euro verschuldet ist

Insgesamt will die Kommune etwa 3,7 Millionen Euro investieren. Zu den weiteren Posten zählt der Straßenbau. Für die Straße des Friedens werden in diesem Jahr 275 000 Euro bereitgestellt. Die Gesamtkosten für die Sanierung, die schon seit geraumer Zeit läuft, betragen 1,2 Millionen Euro.

Ortsdurchfahrt in Gömnigk

Auch die Ortsdurchfahrt in Gömnigk soll in diesem Jahr erneuert werden. Dafür hat die Kommune 400 000 Euro eingeplant. Das Gros der weit höheren Kosten für die Tiefbaumaßnahmen im Zuge der Bundesstraße 246 tragen das Land und der Bund.

Der vom zahlreichen Nachwuchs lang ersehnte Skatepark soll 2018 endlich am Mehrgenerationentreff „Alte Korbmacherei“ entstehen. Rund 144 000 Euro sind dafür aus dem Vorjahr noch vorhanden und werden jetzt verbaut.

Dienstleistungszentrum mit Fahrkartenverkauf

Die Stadt Brück beabsichtigt außerdem, das Bahnhofsgebäude erwerben, wofür zunächst einmal 60 000 Euro reserviert sind. Darin befand sich bis Ende 2017 die das und Tourist-Information, was sich eigentlich schon bewährt hatte.

Darüber hinaus sind Wohnmobilstellplätze am Jahn-Sportplatz und am Naturbad geplant.

Erst auf den zweiten Blick erschließt sich die Idee, Ställe in Neuendorf zu kaufen. Die marode Bausubstanz soll wiederum der Flächenagentur des Landes Brandenburg offeriert werden. Diese realisiert dann den Abriss als Ersatz für ein Bauvorhaben anderenorts und letztlich würde vor Ort eine Streuobstwiese entstehen.

Von Andreas Koska

Für Eltern in Kloster Lehnin ist es nicht immer leicht, Betreuungsplätze für ihre Kinder zu finden. Die Kommune denkt deswegen schon lange an die Erweiterung einiger ihrer Kitas. Jetzt zieht das Diakonissenhaus mit seiner Evangelischen Kita in Lehnin nach und plant 15 weitere Plätze. Ins Auge fasst der Träger dafür ein bestimmtes historisches Gebäude.

02.03.2018

Die Neu-Auflage des Fläming-Reiseplaners und mehr Zusammenarbeit mit Bloggern sind nur zwei Vorhaben, die der Tourismusverband Fläming dieses Jahr angehen will. Überhaupt setzt der Verband vermehrt auf das Internet und die sozialen Medien setzen. In Dahnsdorf (Potsdam-Mittelmark) wurden die Projekte vorgestellt.

02.03.2018

Das Mischfutterwerk in Bad Belzig bekommt neue Nachbarn: Auf der Stadtverordnetenversammlung wurde einstimmig für den neuen Standort für die Feuerwache votiert. Dennoch trat einigen Abgeordneten nach der Entscheidung eine Sorgenfalte auf die Stirn.

02.03.2018
Anzeige