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Geltows Grundschule ist eine der besten

Meusebachschule zitterte bis zum Schluss Geltows Grundschule ist eine der besten

Die Herzen der Schüler und Lehrer der Geltower Meusebachschule schlugen am Mittwoch Vollgas. Statt Mathe und Deutsch standen am Vormittag Fernsehen und Daumendrücken auf dem Stundenplan. Die Geltower verfolgten auf der Großleinwand live die Verleihung des Deutschen Schulpreises, bei dem sie es bis ins Finale geschafft hatten.

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Die Schüler und Lehrer der Meusebachschule, die zu den besten Deutschlands gehört.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Geltow. Der Deutsche Schulpreis geht nicht nach Geltow. Bis zuletzt hatten die Schüler und Lehrer der Meusebachschule gezittert. Sie hatten es mit 14 weiteren Schulen aus ganz Deutschland in die Endrunde für den Deutschen Schulpreis geschafft.

Der Sieger kommt aus Wuppertal

Der Preis wurde am Mittwoch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Berliner Heilig-Kreuz-Kirche verliehen. Der Sieger – die Gesamtschule Barmen in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) – bekommt den Hauptpreis von 100.000 Euro, daneben gibt es fünf weitere Auszeichnungen mit einer Dotierung von jeweils 25.000 Euro. Davon geht zwar auch keiner an die Meusebachschule.

2000 Euro für Meusebachschule

Leer gehen die Geltower aber trotzdem nicht aus: Sie erhalten einen mit 2000 Euro dotierten Anerkennungspreis. Das Geld soll zwischen Lehrern und Schülern jeweils für Ausflüge redlich geteilt werden, hatte Schulleiterin Monika Nebel bereits vor der Preisverleihung angekündigt.

15 Schulen im Finale

Die 15 nominierten Schulen haben ein aufwendiges Bewerbungsverfahren durchlaufen und zuvor oft jahrelang an ihrer Qualität gearbeitet. Eine Jury aus Bildungswissenschaftlern und Praktikern hatte zunächst auf Basis der Bewerbungsunterlagen 20 Schulen ausgewählt, die Anfang des Jahres vor Ort besucht und begutachtet wurden. Im Anschluss nominierte die Jury 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis 2015. Bei ihrer Entscheidung bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution.

Brandenburger unter den Vorjahressiegern

Die Robert Bosch Stiftung vergibt den Deutschen Schulpreis seit dem Jahr 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Seit dem Start des Programms haben sich über 1.500 Schulen für den Preis beworben. Der Hauptpreis hat es bisher einmal nach Brandenburg geschafft: Im Jahr 2012 ging er an die Evangelische Schule in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin). Einen der zweiten Plätze belegten im Jahr 2007 die Montessori-Oberschule Potsdam und im Jahr 2010 die Waldorfschule Templin.

Von Nadine Fabian

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