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Gemeinde braucht weitere Kita

Nuthetal Gemeinde braucht weitere Kita

Die Gemeinde Nuthetal braucht mittelfristig eine weitere Kita mit 80 bis 100 Plätzen. Entstehen soll der Neubau auf einem Gelände in Bergholz-Rehbrücke im dortigen Rehgrabengebiet. Geplant ist, für die Betreibung des Kindergartens einen freien Träger zu suchen.

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Kinderreich: Davon überzeugte sich auch Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze (Linke) bei einem Besuch des Eltern-Kind-Cafés in der Kita „Anne Frank“.

Quelle: Christel Köster

Nuthetal. Die Gemeinde Nuthetal ist seit einigen Jahren wieder auf Wachstumskurs und braucht deshalb für den Nachwuchs eine zusätzliche Kita. Die Verwaltung will den Gemeindevertretern vorschlagen, den Kita-Neubau im Ortsteil Bergholz-Rehbrücke im Rehgrabengebiet auf einem Areal an der Buswendeschleife zu errichten, wie Bürgermeisterin Ute Hustig (Linke) auf Anfrage bestätigte. Das Gelände war einst für einen Schulbau vorgesehen, die Schule entstand aber an anderer Stelle. Die Gemeindevertreter hatten bereits die Änderung des Bebauungsplanes beschlossen, um auf der Fläche Wohnbebauung zu ermöglichen.

„Die Idee ist, einen Teil des Areals für die Kita zu reservieren“, sagte die Gemeindechefin. Wo genau die Kita am Ende gebaut wird, müsse noch in den Gremien diskutiert werden, sagte sie. Auch laufen dazu noch Gespräche mit dem privaten Investor, dem auf dem Gelände etwa die Hälfte der Grundstücke gehören. Die andere Hälfte ist Eigentum der Gemeinde. In der Gemeindeverwaltung rechnet man mit weiteren 300 Wohneinheiten, die in den nächsten Jahren an verschiedenen Stellen in der Kommune entstehen werden. Benötigt wird eine neue Kita mit 80 bis 100 Plätzen, die laut Hustig bereits in die Kita-Bedarfsplanung des Landkreises Potsdam-Mittelmark aufgenommen wurde. Dies ist eine Voraussetzung dafür, um für den Neubau zum Beispiel Fördermittel bekommen zu können.

Der Landkreis hat der Gemeinde auch ein Verfahren zur Auswahl eines Kita-Trägers vorgeschlagen. Demnach soll im Nuthetaler Jugend- und Sozialausschuss eine Vorauswahl getroffen werden. Drei freie oder private Träger mit unterschiedlichen pädagogischen Ausrichtungen sollen ihre Konzepte dann im Ausschuss genauer vorstellen, bevor die Gemeindevertretung entscheidet, wer den Zuschlag erhält. Die Suche nach dem Kita-Betreiber soll möglichst bis zum Sommer abgeschlossen sein, „um danach gemeinsam mit dem Träger die weiteren Schritte zu besprechen und den Neubau zu entwickeln“, sagte Hustig.

Von Jens Steglich

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