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Gemeinde kann nur 18.000 Euro investieren

Borkwalde Gemeinde kann nur 18.000 Euro investieren

Immerhin – Borkwalde startet mit einem ausgeglichenen und bestätigten Haushalt ins neue Jahr. Doch muss die vom Zuzug gekennzeichnete Kommune in ihre Rücklagen greifen und sparen. Gerade einmal 18.000 Euro können neu investiert werden. Außerdem sind einige Pläne noch nicht gereift.

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Die Kommunaltechnik der Gemeinde Borkwalde ist hinter dem Jugendklub in einer neuen Garage untergestellt. Das Umfeld soll noch gestaltet werden.

Quelle: Andreas Trunschke

Borkwalde. Die Waldgemeinde startet mit einem ausgeglichenen Etat in das neue Jahr. Das hat Bürgermeisterin Renate Krüger (die Linke) jüngst angekündigt. Der Preis, den die Kommune dafür zahlt, ist nicht unerheblich.

Denn die eigentliche Differenz von 300 000 Euro zwischen Einnahmen und Ausgaben kann lediglich durch einen Griff in die Rücklage ausgeglichen werden. Diese schrumpft damit auf knapp über einer Million Euro. Deshalb wird in Borkwalde vorerst ein Sparkurs eingeschlagen. Demzufolge werden insgesamt 2018 nur 12 000 Euro neu investiert.

Davon 4300 Euro für eine Werkbank, einen Musikschrank sowie ein Kuschelsofa und zwei Sitzgruppen für die Kindertagesstätte „Regenbogen“, 500 Euro für eine Musikanlage im Jugendklub sowie etwa 700 Euro für einen Grünschnittcontainer und Schlägelmulcher, die zur Anlagenpflege benötigt werden.

Schon in diesem Jahr waren 73 000 Euro für die Gestaltung der Außenanlagen an der neu errichteten Gemeindegarage für die Kommunaltechnik sowie 750 000 Euro für den Bau des Begegnungszentrums in der Ortsmitte eingestellt gewesen. Beide Beträge wurden jedoch bislang nicht abgerufen. Sie werden daher in das kommende Jahr übertragen und könnten entsprechend verwendet, wenn die Pläne tatsächlich realisiert werden sollten.

Der in Arbeit befindliche Flächennutzungsplan ist diesmal mit 30 000 Euro veranschlagt. Ein dringend notwendiges Straßenentwicklungskonzept befindet sich gerade ebenso in der Erarbeitung wie ein Beleuchtungskonzept. Die Ausgaben dafür waren ebenfalls schon länger reserviert. Immerhin schon gelistet sind 40 000 Euro für die Instandsetzung der Kaniner Straße sowie 30 000 Euro für die Arbeiten an der Herderstraße.

In der von Zuzug geprägten Gemeinde gehört die Kita erwartungsgemäß zu den größten Ausgabeposten. Rund 130 000 Euro an Sach- und Dienstleistungen braucht es dort. Mit dabei sind unter anderem die schrittweise Erneuerung des Parketts und die Malerarbeiten in zwei Gruppenräumen, so die Ankündigung bei der jüngsten Parlamentssitzung.

Die Amts- und die Kreisumlage betragen rund eine Million Euro und müssen mehr oder weniger obligatorisch an die jeweiligen Verwaltungen abgeführt werden. Der Betrag ist nur unerheblich höher als im Vorjahr und hat deshalb keinen Anlass für Debatten gegeben. Die Abgeordneten stimmten vielmehr dem Zahlenwerk einstimmig zu.

„Damit sind wir die erste Gemeinde im Amt, die einen Haushalt beschlossen hat und können gleich im Januar ordentlich wirtschaften“, freute sich Bürgermeisterin Renate Krüger (Linke).

Von Andreas Koska

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