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Gemeinde will Kita-Problem ohne Anbau lösen

Seddiner See: Kommune beantragt zusätzliche Plätze für seine Kitas Gemeinde will Kita-Problem ohne Anbau lösen

Die Gemeinde Seddiner See will beim Land eine Kapazitätserweiterung für seine beiden Kitas beantragen, um so zusätzliche Plätze zur Verfügung stellen zu können. Der Plan, Betreuungsplätze in einem Anbau an der Neuseddiner Kita zu schaffen, ist erst einmal vom Tisch. Ob das Kita-Problem auf diese Weise dauerhaft gelöst werden kann, steht noch in den Sternen.

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Für die Neuseddiner Kita „Waldsternchen“ will die Gemeinde eine Kapazitätserweiterung um zehn Plätze beantragen.

Quelle: Archiv/OM

Seddiner See. In der Gemeinde Seddiner See soll das Kita-Problem ohne einen Anbau gelöst werden. Wie von Bürgermeister Axel Zinke (parteilos) zu erfahren war, soll für die Neuseddiner Kita „Waldsternchen“ eine Kapazitätserweiterung um zehn Betreuungsplätze beim Land beantragt werden. In der Kita will die Kommune auch einen sogenannten Bauraum mit für die Kinder nutzen. Die Sondergenehmigung, zehn Kinder zusätzlich aufnehmen zu können, beantragt die Gemeinde für einen Zeitraum bis 31. August 2017. Für die Seddiner Kita „Seepferdchen“ will die Gemeinde zwei zusätzliche Plätze bis 31. August 2016 nutzen. Die Mehrheit in der Gemeindevertretung hat der neuen Variante zugestimmt. Vom Tisch ist damit erst einmal der Plan, fehlende Kita-Plätze in einem Anbau in Neuseddin zu schaffen. Der Sozialausschuss hatte sich im Juni noch dafür ausgesprochen. „Die Möglichkeit besteht, in den Kitas mehr Kinder aufzunehmen und wir hoffen, damit das Problem lösen zu können. Das wissen wir aber noch nicht genau“, sagte der Bürgermeister. Einen Anbau schaffe man, wenn man eine langfristige Auslastungsperspektive fürs Gebäude hat, so Zinke. Er geht davon aus, dass der Anstieg der Kinderzahlen aber nur vorübergehender Natur ist. Mit der jetzigen Lösung gewinnt die Kommune zumindest Zeit, um die weitere Entwicklung zu beobachten. „Wenn ein Anbau wirklich notwendig ist, dann muss man es tun. An der Stelle sind wir aber nicht“, so Zinke.

Von Jens Steglich

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