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Gemeinsam wurde der Jugendclub verschönert

48-Stunden-Aktion Borkheide Gemeinsam wurde der Jugendclub verschönert

An der 48-Stunden-Aktion der Berlin-Brandenburgischen Landjugend (BBL) haben sich in diesem Jahr auch Jugendliche aus Borkheide und Borkwalde beteiligt. Gemeinsam verpassten sie dem Jugendclub in Borkheide ein neues Gesicht – im wahrsten Sinne des Wortes. Auch der Grill auf dem Hof wurde wieder auf Vordermann gebracht.

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BBL-Sprecher Mathias Wandel (links) hat nach Ablauf der 48 Stunden Pokal und Urkunden überreicht.

Quelle: Andreas Trunschke

Borkheide. Wer die Friedrich-Engels-Straße in Borkheide entlang fährt, dem wird das frische Graffiti-Gesicht mit den Fenstern als Brillengläser am Jugendclub kaum entgehen. Entstanden ist es bei der 48-Stunden-Aktion der Berlin-Brandenburgischen Landjugend (BBL). Bei der Aktion setzen landesweit viele hunderte Jugendliche ein selbst gewähltes Projekt um. Dieses Jahr wurden gut 50 Projekte angemeldet. Im Altkreis Belzig war das Borkheider Projekt das Einzige.

Gestaltet hat das Graffiti am Jugendraum Benjamin Siegel aus Stahnsdorf. Aber auch sonst wurde aufgeräumt und verschönert. Im Jugendclub wurden die Stellen, an denen der Putz abbröckelte, ausgebessert und gestrichen. Thomas Klebsch aus Linthe nahm sich des Außengrills hinter dem Jugendclub an und verputzte ihn neu. Jugendsozialarbeiter Stephan Güthoff ist sichtlich zufrieden. 15 Jugendliche haben sich beteiligt, davon zehn aus Borkheide und Borkwalde.

Erstmals eigene Urkunde für jeden Teilnehmer

Als Dank gab es nicht nur einen erneuerten Jugendclub, sondern auch einen Pokal und – erstmals in diesem Jahr – für jeden Teilnehmenden eine eigene Urkunde. Letztere hat Mathias Wandel, ehrenamtlicher Sprecher der BBL, nach Ablauf der 48 Stunden überreicht.

Hauptziel der Aktion ist es, Jugendliche und Erwachsene miteinander in Kontakt zu bringen. Sie sollen gemeinsam etwas schaffen, dabei Spaß haben und über die Aktion neue Leute kennen lernen. Bei der Suche nach Sponsoren für ihr Projekt können die Jugendlichen zudem mit Firmenchefs in Kontakt kommen, die einen Ausbildungsplatz anzubieten haben.

Öffentlichkeitsarbeit muss stärker werden

Die Zahl der Gruppen ist in den vergangenen Jahren allerdings stetig gesunken. Hatten sich 2012 noch 138 Gruppen angemeldet, waren es 2013 nur noch 58. Die meisten Projekte sind im Jahr 2010 umgesetzt worden. 231 Gruppen hatten sich seinerzeit ein Projekt überlegt, dass sie in 48 Stunden stemmen wollten.

Den Rückgang der Anmeldungen kann sich BBL-Sprecher Wandel nicht erklären – zumal in diesem Jahr eine zusätzliche Vorbereitungsgruppe eingesetzt worden sei. „Vielleicht haben wir zu spät angefangen, für die Aktion zu werben.“ Die Öffentlichkeitsarbeit müsse stärker werden, dessen ist sich Wandel bewusst. Allerdings werde die Aktion vor allem von Ehrenamtlern getragen – und da fehle oftmals die Zeit, im Vorfeld mehr zu bewegen. Einen Fortschritt sieht Wandel jedoch darin, dass es in diesem Jahr kleine Präsente für alle teilnehmenden Jugendlichen gab. T-Shirts, Kugelschreiber und Zollstöcke sollten als zusätzliche Anreize dienen.

Von Andreas Trunschke und Josephine Mühln

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