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Potsdam-Mittelmark Gemeinschaftshaus und Badestelle: Was sich die Nahmitzer für ihr Dorf wünschen
Lokales Potsdam-Mittelmark Gemeinschaftshaus und Badestelle: Was sich die Nahmitzer für ihr Dorf wünschen
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17:19 29.08.2018
In der Nahmitzer Turnhalle wurden Ideen für die Entwicklung des Ortes gesammelt. Quelle: Christine Lummert
Nahmitz

An Ideen mangelt es den Nahmitzern nicht. Zum Bürgerdialog waren etwa 30 Einwohner in die Turnhalle des Ortes gekommen, um mit Experten von der Landesarchitektenkammer und aus der Kloster Lehniner Gemeindeverwaltung über die Zukunft ihres Dorfes zu diskutieren.

Die Gesprächsrunde soll nur der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Veranstaltungen sein. „Es schließt an das Projekts Zauche-Ziegel-Zisterzienser an, dass im vergangenen Jahr unter Beteiligung von Bürgern der ganzen Gemeinde erfolgreich zu Ende gegangen ist“, sagte Kloster Lehnins Bauamtsleiterin Angela Böttge.

Regelmäßige Treffen bis November

Noch bis in den November hinein werden regelmäßig Treffen stattfinden. „Sagen sie ruhig ihren Nachbarn Bescheid, dass sie sich ebenfalls noch mit Ideen in den offenen Dialog einbringen können“, sagten Ansgar Heinze und Andreas Rieger von der Landesarchitektenkammer.

Schnell kristallisierte sich unter den Teilnehmern heraus, dass vielen Nahmitzern ein zentraler Treffpunkt im Dorf am meisten fehlt. „Es wäre schön, wenn ein richtiges Gemeindehaus entsteht“, meinte Reinhard Wilke. Zwar sind die Turnhalle und das Feuerwehrgerätehaus Anlaufpunkte für Versammlungen und Feiern. „Aber das ist ja nicht ihr eigentlicher Zweck und richtig ausgestattet, Stichwort Sanitäranlagen, sind sie dafür auch nicht“, sagte Ortsvorsteher Klaus Wendler.

Spielplatz ist reparaturbedürftig

Anderswo fehlt es auch. Der Spielplatz hat schon bessere Tage gesehen, die Sauberkeit mancher Plätze und Straßen sowie der Radwege, die in den Ort führen, lasse zu wünschen übrig. Dauerthema ist natürlich der unzureichende Lärmschutz beim Autobahnverkehr. „Dieses große Thema würde aber den Rahmen unserer Veranstaltung sprengen“, merkten die Architekten an.

Dorfstraße mit Parkbuchten

Die Zukunft des Straßenverkehrs auf der Nahmitzer Dorfstraße ist dagegen ein Punkt, der bei den nächsten Treffen des Bürgerdialogs noch mehr in den Fokus rücken könnte. Da das Dorf in den kommenden Jahren endlich an das zentrale Trinkwassernetz angeschlossen werden soll, ergeben sich neue Möglichkeiten für die Gestaltung des Straßenbildes.

„Die Dorfstraße könnte zum Beispiel schmaler werden, mit Parkbuchten am Rand. Bäume und Bänke am Straßenrand wären möglich“, sagte Rieger. Das alles sei aber nur als Denkanstoß zu verstehen.

Landschaftlich schön gelegen an zwei Seen

„Sie wissen als Nahmitzer selbst am besten, was gut für ihr Dorf wäre und wie es in Zukunft aussehen soll“, sagte Heinze. Weitere Themenfelder gibt es genug. Als landschaftlich schön gelegener Ort an zwei Seen, erkannten die Nahmitzer hier Potenzial.

Eine eigene Badestelle wäre schön, ebenso ein Einsetzpunkt für Paddelboote. Der Platz hinter dem Ärztehaus sollte entwickelt werden, an den Ortseingängen könnten Verkehrsinseln die Autofahrer einbremsen und der Grünfläche um die Kirche würde eine Neugestaltung gut tun.

Am 11. September um 19 Uhr findet das nächste Treffen statt in der Nahmitzer Turnhalle statt.

Von Christine Lummert

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