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Potsdam-Mittelmark Die Niemegker feiern sich und ihre Stadt
Lokales Potsdam-Mittelmark Die Niemegker feiern sich und ihre Stadt
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01:13 22.02.2018
Mitglieder der Jugendfeuerwehr Niemegk, hier Xenia Schröder, Tamara Laufs, Anton Nagel und Florian Tietz üben sich mit Jugendwart Mathias Altman im Löschangriff Quelle: Saskia Popp
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Niemegk

Am Sonntagmorgen zeugt noch das viele glitzernde Konfetti auf dem Niemegker Schützenplatz vom rauschenden Fest am Vorabend. Die örtliche Band The Tidetones und die Rocker von Exclelsis hatten den kleinen Ort im Hohen Fläming richtig zum Kochen gebracht. Am Sonntag geht es dann beim Frühshoppen etwas gesetzter zu – gibt es doch ganz besondere Gäste zu begrüßen.

Inge Seidewitz (76) aus dem ehemaligen Niemegk verspürt gleichzeitig Wehmut pber ihre verlorene Heimat und große Freude über neu entstandene Freundschaften nach Brandenburg. Quelle: Saskia Popp

Die 14 Herrschaften aus dem überbaggerten Ort Niemegk bei Bitterfeld sitzen halb fröhlich, halb wehmütig im Festzelt. Ihr Niemegk gibt es seit gut 40 Jahren nicht mehr, umso schöner ist für sie der Besuch in Brandenburg. Stadtführerin Jutta Linthe hat den Gästen ein rundes Programm zusammengestellt: „Erstmal gibt es eine entspannte Erzählstunde zum Gegenseitigen Kennenlernen“, sagt sie, „dann ist hier vor Ort eine Menge los und schließlich habe ich eine ausgedehnte Stadtführung mit vielen spannenden Geschichten vorbereitet.“

Erfrischung bei großer Hitze gesucht

Eine Menge los war auf dem Schützenplatz tatsächlich. „Ich bin mit dem Programm sehr zufrieden“, sagt Annett Peisert. Die 41-Jährige verkaufte das ganze Wochenende lang herzhafte und süße Speisen an das hungrige Feiervolk. „Besonders gut gefallen hat mir das Bierbauchbubenballett am Freitag Abend“, verrät Peisert. Die 84-jährige Gerda Schultheiß hingegen schaffte es nur am Sonntag mit ihrem Ehemann ins Zelt. „Wir sind nicht mehr so gut zu Fuß“, sagt Schultheiß, „deshalb kommen wir nur am Sonntag zur Blasmusik.“ Gegen die Wärme im Festzelt hat Gerda Schultheiß einen guten Tipp. „Ich erfrische mich mit Himbeerbrause, das hat beim Stadtfest für mich schon Tradition!“

Niemegks Bürgermeister Hans-Joachim Linthe (SPD) hingegen trinkt am heißen Sonntag lieber Wasser, schließlich bleibt für ihn noch einiges zu tun. „Neben den Gästen aus dem ehemaligen Niemegk begrüßen wir noch eine Delegation aus unserer Partnergerstadt Schellerten, feiern das Kinderfest und haben Aufführungen des Carnevalsclubs, der Schule und des Horts“, zählt Linthe auf.

Unstimmigkeiten konnten Fest nicht trüben

Ein volles Programm trotz der Unstimmigkeiten im Vorfeld, die, wie der Bürgermeister betont, interne Querelen bei der Feuerwehr gewesen sein sollen. „Streitigkeiten, die das Stadtfest betreffen, gab es nicht“, sagt Linthe. Grund zur Unzufriedenheit für den Bürgermeister war lediglich die geringe Besucherzahl am Freitag. Die Niemegker Feuerwehr hatte sich im Vorfeld des Stadtfestes aus der Organisation zurückgezogen, auch einen Festumzug gab es beim diesjährigen Fest nicht.

Von Saskia Popp

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