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Gerichtstermin erneut verschoben

Bisher keine Einigung zur Blütentherme in Werder Gerichtstermin erneut verschoben

Die Baustelle der Blütentherme in Werders Havelauen ist seit Monaten verwaist. Die Stadt als Bauherr und die Kristall Bäder AG streiten sich über Kosten und Baumaßnahmen. Nach einem ersten Gütetermin vor dem Landgericht im Juni sind die Folgetermine im Juli und September geplatzt.

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Nichts rührt sich seit Monaten auf der Baustelle der Blütentherme in Werder

Quelle: Köster

Werder. Der für Montag angesetzte Termin vor dem Landgericht Potsdam zu den Auseinandersetzungen der Kristall Bäder AG gegen die Stadt Werder ist auf den 19. Oktober verschoben. Der Streit der beiden Vertragspartner über Kosten und Baumaßnahmen der unvollendeten Blütentherme in den Havelauen schwelt schon seit dem vergangenen Jahr.

Ursprünglich sollte die Therme mit Sportbad für den Schulunterricht und mehreren Saunen nach der Grundsteinlegung 2011 schon Ende 2012 für 18 Millionen Euro fertig sein. Zur Güteverhandlung am 22. Juni 2015 hatte der Richter den Parteien empfohlen, sich in der Mitte zu treffen, sich in den nächsten Wochen über die nächsten Schritte und die Übernahme der Kosten zu verständigen und einen realistischen Termin der Fertigstellung ins Auge zu fassen.

Sowohl Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) als auch der Vorstandsvorsitzende der Kristall Bäder AG, Gerd Bittermann, hatten nach der Verhandlung im Juni versichert, dass man bis Ende Juli gemeinsam prüfen will, wie eine Einigung über Kosten und Bauleistungen erzielt werden kann. Anschließend könnte die Therme in neun oder zwölf Monaten fertig sein, hatte Bittermann in Aussicht gestellt.

Doch der Graben zwischen den Vertragspartnern ist tief, denn für die Stadt Werder ist die Therme zu 50 Prozent fertig, für die Kristall Bäder AG sind 80 Prozent der Bauleistungen erledigt. Ein Ende der Misere ist gegenwärtig nicht absehbar. Bereits der zweite Gerichtstermin am 27. Juli war auf den 14. September verschoben worden. Nun ist auch diese Verhandlung geplatzt. Eine Stellungnahme dazu wollte weder die Stadt als Bauherr noch die Gesellschaft abgeben. Man sei im Gespräch, habe Stillschweigen vereinbart, weil das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist. R. Gr.

Von Regine Greiner

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