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Potsdam-Mittelmark Gesundheitszentrum könnte Ende 2019 stehen
Lokales Potsdam-Mittelmark Gesundheitszentrum könnte Ende 2019 stehen
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00:34 30.03.2018
So soll das Gesundheitszentrum „Vital Werder“ in den Havelauen nach einer Visualisierung der Planer aussehen. Quelle: Visualisierung/MCG
Werder

Ende kommenden Jahres könnte der Gesundheitskomplex mit dem Namen „Vital Werder“ am Jachthafen in den Havelauen fertig sein. Die Pläne für den Baustein aus Wohnungen, Dienstleistern und Arztpraxen sind seit dem Beschluss der Stadtverordneten über den Bebauungsplan gereift. Erste Visualisierungen zeigen, wie der Bau aussehen könnte. Der Investor MCG Management Capital Group, der auch das letzte Grundstück der Havelauen Projektgesellschaft (HPG) rund um die Blütentherme gekauft hatte, informierte unlängst über den aktuellen Stand. Demnach sollen die Bauanträge zeitnah eingereicht und dann ein- bis anderthalb Jahre gebaut werden.

MCG bebaut eines der letzten freien Felder in den Havelauen. Quelle: Luise Fröhlich

Auf der mehr als ein Hektar großen Fläche sollen 50 Eigentums- und Mietwohnungen entstehen. Aber der Investor geht auch auf ein Bedürfnis ein, das derzeit noch gar nicht erfüllt ist: „Als wir hierher kamen, haben wir uns angesehen, wofür die Havelauen stehen und was hier noch fehlt und das ist das Thema Gesundheit“, sagte Martin Pietsch, Geschäftsführer der blueorange Development Partner GmbH, die sich mit MCG zusammengeschlossen hat. Ärzte, Apotheken, Reha-Praxen, Physiotherapie und andere Dienstleister sollen die medizinische Versorgung der mittlerweile mehr als 2500 Bewohner sichern. „Was die Frage angeht, wer den Gesundheitsbaustein besetzt, sind wir bereits in Gesprächen“, erklärte Martin Pietsch. Die Wohnungen werden verschieden ausgestattet sein und variierende Größen und Grundrisse haben. Angedacht sind Zwei- bis Vierraumwohnungen mit 60 und 100 Quadratmetern.

Struktur der bereits entstandenen Karrees soll erhalten bleiben

Der Innenhof soll großzügig gestaltet werden und die Möglichkeit zur Erholung bieten. Außerdem in das neue Quartier eingeplant ist eine Tiefgarage mit 140 Stellplätzen, die Bewohnern des Hauses, Ärzte und Dienstleister gemeinsam nutzen. Zu den Eigentumswohnungen gibt es an der Havel-Zufahrt 30 neue Liegeplätze auch für größere Schiffe, die angemietet werden können. Projektmanager des Bauvorhabens ist Joachim Hartmann, Geschäftsführer von kahabe GmbH, die unweit dieses Geländes Seniorenwohnungen an den Hainbuchen baut.

Wie berichtet, sollen neben dieser mehrgeschossige Wohnanlage mit Versorgungseinrichtungen im nordwestlichen Bereich eine gleichberechtigte Mischung aus Wohnen und nicht störendem Gewerbe – ebenfalls in Geschossbauten entstehen. Die Baudichte und Blockstruktur der drei bislang an der Promenade entstandenen Karrees soll dabei aufgenommen werden. „Somit ergeben sich die Voraussetzungen für ein kompaktes Stadtgebiet am westlichen Ende der Hafenpromenade“, wie es im Text zum Bebauungsplan heißt.

Von Luise Fröhlich

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