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Potsdam-Mittelmark Geteilte Chefsache im Krankenhaus Bad Belzig
Lokales Potsdam-Mittelmark Geteilte Chefsache im Krankenhaus Bad Belzig
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02:15 23.01.2016
Dietmar Donner wird Geschäftsführer im Krankenhaus Bad Belzig Quelle: René Gaffron
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Bad Belzig

Für das Krankenhaus in der Kur- und Kreisstadt gibt es ab dem 1. Februar einen zweiten Geschäftsführer. Dietmar Donner ist in dieser Woche in einer Belegschaftsversammlung vorgestellt worden. Er soll künftig – neben Steffen Grebner – die Geschäftsführerfunktion ausüben und an drei Tagen pro Woche vor Ort sein.

Der 45-Jährige kommt ursprünglich aus dem Ruhrgebiet. Er ist promovierter Mediziner und kam durch das Studium nach Berlin. Von dort wird er zunächst in den Hohen Fläming pendeln, wie er der MAZ verriet. Als Arzt hat er in der Hauptstadt am Universitätsklinikum Benjamin Franklin sowie am Carl-Thiem-Klinikum Cottbus praktiziert. Nach weiteren Tätigkeiten bei der AOK sowie bei einer Unternehmensberatung wurde Dietmar Donner schließlich 2014 in das Ernst-von-Bergmann Klinikum Potsdam geholt. In der Landeshauptstadt war er seitdem als kaufmännischer Leiter im Zentrum für Chirurgie verantwortlich.

Seine Einsetzung in der Kur- und Kreisstadt erfolge in Absprache mit den Gesellschaftern und durchaus planmäßig, wie Steffen Grebner betonte. Er sieht damit die Stabilisierungsphase für das Klinikum „Ernst von Bergmann“ in Bad Belzig als abgeschlossen an. Gleichwohl – vorbehaltlich des Jahresabschlusses – nach wie vor die angestrebte „schwarze Null“ als Jahresergebnis 2015 wohl noch nicht erreicht werde.

Die Personalie markiere allerdings den Beginn der Weiterentwicklung des hiesigen Standortes. Das Augenmerk wird in Zukunft demnach auf konzerninternes Belegungsmanagement und Spezialisierung von Abteilungen gelegt, wobei Stefanie Krampitz und Reinhard Engel die ärztliche Leitung inne haben.

Nicht zuletzt räumt Steffen Grebner ein, dass es ein Tribut an das stetige Wachstum des von ihm geführten Klinik-Konzerns sei., dass er die Chefsache nun mit dem Kollegen teilt. Mit insgesamt etwa 4000 Beschäftigten und knapp 1200 Betten ist es die größte Gesellschaft ihrer Art im Land Brandenburg.

Im Mai 2013 hatte die kommunale Gesellschaft der Stadt Potsdam die 74,9-prozentige Mehrheit am einstigen Kreiskrankenhaus von den Johannitern erworben. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark ist mit 25,1 Prozent noch beteiligt. Seinerzeit wurden Verluste von mehr als zwei Million Euro geschrieben. Während die wirtschaftliche Bilanz für die 160 Betten heutzutage durch Einsparungen und Umstrukturierungen besser ausfällt, gibt es spürbar Unmut. Es wird befürchtet, dass die wohnortnahe Grundversorgung dem Konsolidierungskurs zum Opfer fällt. Schließung von Kinderstation, Geburtshilfe-Abteilung und de facto auch Gynäkologie haben dazu beigetragen.

Nicht zuletzt gibt es internen Klärungsbedarf. Dieser Tage spitzt sich die Tarifauseinandersetzung mit der Ärzteschaft zu. Schon davor gab Protestaktionen vom Pflegepersonal, das sich überlastet fühlt und - offenes Geheimnis - neuerdings dem renommierten Arbeitgeber lieber den Rücken kehrt.

Von René Gaffron

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