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Potsdam-Mittelmark Gläubiger des Klosters sollen verzichten
Lokales Potsdam-Mittelmark Gläubiger des Klosters sollen verzichten
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06:50 28.07.2016
Womöglich ältestestes Steingebäude in der Mark. Quelle: MAZ/Archiv
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Niemegk

Die nächsten Schritte zur Rettung des so genannten Klosters sind bei einem Spitzengespräch im Finanzministerium des Landes Brandenburg abgestimmt worden. Niemegks Bürgermeister Hans-Joachim Linthe und Amtsdirektor Thomas Hemmerling haben sich mit Staatssekretärin Daniela Trochowski darüber verständigt, dass dringend ein neuer Eigentümer gefunden werden muss.

Sonst droht das im 13./14. Jahrhundert errichtete Gebäude weiter zu verfallen. Problem ist, dass auf dem Grundstück rund 130 000 Euro Grundschulden lasten. Der ehemalige Besitzer, der jetzt insolvent ist, hat sie hinterlassen. Doch nur, wenn es einen neuen Eigentümer gibt, können Fördermittel für die Sicherung und Beräumung des offenkundig exklusiven Bauwerks wie geplant in Anspruch genommen werden. Mit Unterstützung des Wahlkreisbundestagsabgeordneten im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier (SPD) war es der Kommune und dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege bereits im vergangenen Jahr gelungen, diese Quelle zu erschließen.

Thomas Drachenberg hat bei dem Gespräch im Ministerium die Bedeutung unterstrichen: „Es handelt sich höchstwahrscheinlich um das älteste bekannte Steingebäude im gesamten Land Brandenburg“, so der Landeskonservator. „Das war selbst für die Delegation aus der Flämingpforte eine Überraschung“, berichtet der Verwaltungschef auf der Internetpräsenz des Amtes Niemegk. „Das dürfte so genau kaum einem Einheimischen bekannt sein, welch Schatz bis dato ein tristes Dasein fristet“, heißt es dort.

Um der Eigentumsklärung einen Schritt näher zu kommen, sollen nun alle Gläubiger, welche Ansprüche auf dem Grundstück haben eintragen lassen, zu einem Gespräch eingeladen werden. Wünschenswert wäre es aus Sicht der Kommune, wenn alle Gläubiger einer Löschung der eingetragenen Ansprüche zustimmen würden. Dann könnte mit nur etwas Verspätung mit den eigentlich für diesen Sommer geplanten Arbeiten begonnen werden.

Von René Gaffron

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