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Potsdam-Mittelmark Stimmungsprobe fürs Dorfjubiläum
Lokales Potsdam-Mittelmark Stimmungsprobe fürs Dorfjubiläum
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19:45 03.07.2016
Kirschkönigin Anika Wolf (l.) mit Blütenkönig Klaus Büttner (r.), Klinikclownin Hella Propella und den Kindern Lea und Carlotta (hinten). Quelle: Bernd Gartenschläger
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Glindow

Ein wenig traurig war die scheidende Glindower Kirschkönigin schon, als sie am Samstag das Collier mit den roten Früchten nach einem Jahr Amtszeit ablegen musste. Es sei eine schöne und erlebnisreiche Zeit gewesen, sagte Maria Kneiphoff. Ihre Nachfolgerin Anika Wolf brachte zu ihrer Krönung Verstärkung mit: die Vorsitzende des Zuckerbaum-Vereins Karin Wiserner und die Potsdamer Klinik-Clownin Hella Propella. Denn die Kirschkönigin 2016/17 möchte ihre Amtszeit nutzen, um schwerkranken Kindern und deren Familien ein wenig Freude zu bereiten. Deshalb war sie auf den Verein zugegangen, der seit Jahren am Rande von Glindow in einem großen Obstgarten besonders Geschwistern kranker Kinder unbeschwerte Stunden und Tage ermöglicht.

Bevor auf der Festwiese am Glindower See das 20. Kirsch- und Ziegelfest richtig Fahrt aufnahm, hatten Vereine und Unternehmen sich zu einem bunten Festumzug durch den Ort formiert. Die Frauen-Sportgruppe, die Fußballer von Eintracht, die Angler, die Segler, die Bogenschützen, der Carnevalverein und die freiwillige Feuerwehr, Kitas und Grundschule sowie der Obsthof Wels und der Tannenhof präsentierten sich teils mit liebevoll geschmückten Wagen. Rosen, Kirschen und Süßigkeiten regneten auf die Zuschauer am Wege nieder. Ein paar Tropfen aus den Wolken wurden eher freudig aufgenommen, da gut für den Garten.

Im Festzelt bot der Heimatverein Kaffee und Kuchen an. 52 Kuchen hatten die Vereinsfrauen für diesen Anlass gebacken. Wie immer wurden die besten Kirschkuchen-Kreationen ausgezeichnet. Über den Sieg konnte sich diesmal Ilona Lorentz freuen. Im Heimatmuseum waren die Ergebnisse eines Fotowettbewerbs unter dem Motto „Unser schönes Glindow“ zu bestaunen. Hier ging der 1. Preis an Brigitte Wilhelm.

Der Landrat von Potsdam-Mittelmark Wolfgang Blasig (SPD), Werders Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) sowie zahlreiche Majestäten wie die Werderaner Blütenkönigin, die Beelitzer Spargelkönigin und sogar die Thüringer Meerjungfrau zählten zu den Gästen des Festes. Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm erinnerte daran, dass Glindow im nächsten Jahr 700 Jahre alt wird. Hermann Bobka, Fraktionsvorsitzender der CDU in der Stadtverordnetenversammlung Werder, kündigte an, dass nach jahrelangem Ringen der Weg frei sei für den Wiederaufbau der Feldbahn. Die Bahn, die einst den Ton von den Gruben zur Ziegelei gebracht hatte, soll künftig Besucher auf der alten, 860 Meter langen Strecke befördern. Vielleicht schon zum Ortsjubiläum.

Der Kirschtanz am Samstagabend im Festzelt ging pünktlich um 21 Uhr in den Fußball-Krimi Deutschland-Italien über. Das Spiel konnte auf einer Leinwand verfolgt und bejubelt werden.

Scheidende Kirschkönigin pflanzte einen Baum zum Abschied

Traditionsgemäß pflanzte die scheidende Kirschkönigin Maria Kneiphoff auf dem Fest am Samstag auf einer Wiese noch eine japanische Zierkirsche zum Abschied.

Mit einem Konzert des Gemischten Chores Glindow klang das 20. Kirsch- und Ziegelfest am Sonntag aus.

Gesponsert wurde das Fest von örtlichen und regionalen Unternehmen, Obstbaubetrieben, Geschäftsleuten, Dienstleistern, dem Ortsbeirat, der Stadt Werder und Privatpersonen.

Von Edith Mende

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